GUN STREET GIRL
 

»Ein fantastisches Leseerlebnis. Mit Gun Street Girl hat Adrian McKinty die Messlatte für den diesjährigen Krimi hoch gelegt!“ The Sydney Morning Herald

KrimiZEIT-Bestenliste

Belfast, 1985. Waffenschmuggel an den Grenzen, Aufstände in den Städten, üble Popsongs im Radio. Und mittendrin Detective Inspector Sean Duffy, der sich als katholischer Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary durchschlagen muss.


Das wohlhabende Ehepaar Kelly wird brutal ermordet. Kurz darauf entdeckt man am Meeresufer die Leiche ihres Sohnes Michael. Als die Polizei auch noch auf einen Abschiedsbrief stößt, in dem Michael die Tat gesteht, wird die Akte schnell geschlossen. Aber irgendetwas scheint an der Sache faul zu sein, schon bald gibt es weitere Opfer. Duffy muss ins wenig geliebte englische Nachbarland reisen und in den elitären Kreisen von Oxford ermitteln. Stets an seiner Seite: die MI5-Agentin Kate – wertvolle Informantin und geheime Schwachstelle des katholischen Bullen. Und während sie ihm ein verlockendes Angebot macht, das sein ganzes Leben verändern könnte, gerät Duffy immer tiefer hinein in einen Fall, der ihm mächtige Gegner beschert. Zu mächtig vielleicht …

 

 

McKinty über Gun Street Girl

 

Pressestimmen zu Gun Street Girl

»Bester historischer Stoff, das heißt bedenkenswert aktuell.«

DIE ZEIT

»Ein verdammt lässig erzählter Kriminalroman mit überzeugendem Protagonisten.«

Playboy Februar 2016

»Ein fantastisches Leseerlebnis.«

The Sydney Morning Herald

» ... beeindruckend präzis.«

Neue Luzerner Zeitung

»... ein außergewöhnlicher Thriller ...«

Dresdner Neueste Nachrichten

»Adrian McKinty gelingt mit Gun Street Girl aus der Reihe um Sean Duffy ein außergewöhnlich mitreißender Thriller.«

Gießener Allgemeine

»Der Roman besticht durch das Zeitkolorit, Dialgowitz und Spannung.«

Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Grandiose Fortsetzung der Sean-Duffy-Reihe«

Jörg Kijanski, Krimi-Couch März 2016

Kommentare zu Gun Street Girl

(3)
»Auch ›Gun Street Girl‹, Sean Duffys mittlerweile vierter Fall aus der Feder von Adrian McKinty, präsentiert sich als regelrechte Pflichtlektüre für Krimi- und/oder Irland-Fans, denn es gelingt ihm tatsächlich, das Niveau der Vorgänger nicht nur zu halten, sondern auch aus dem Fundus der bereits eingeführten Figuren zu schöpfen und sich an historischen Begebenheiten zu orientieren, um seine Geschichte zusätzlich anzureichern, was den Band für Quereinsteiger zwar vielleicht ein bisschen weniger interessant macht, doch wer es richtig machen will, beginnt sowieso mit dem ersten Buch.«
Wulf, medienjournal-blog.de, 22.04.2016
Wir sind mitten in den 80er Jahren in Irland. Der irische Bürgerkrieg tobt noch. Eine groß angelegte Aktion, um Waffenschieber zu erwischen, endet in einem Debakel.
Das wohlhabende Ehepaar Kelly wurde brutal getötet und etwas später entdeckt man den Sohn der Familie am Meer. Offenbar hat sich Michael von den Klippen gestürzt, denn es gibt einen Abschiedsbrief. Ein Fall für Detective Inspector Sean Duffy. Der hat seine Zweifel an der einfachen Lösung. Als es weitere Opfer gibt, sieht er sich bestätigt.
Bei seinen Ermittlungen muss Duffy auch nach Oxford, da Michael dort Student war. Für Duffy tut sich eine andere Welt auf.

Der etwas abgehackte Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, passt aber sehr gut zur Story und zum Protagonisten. Wie ich inzwischen weiß, ist dies der vierte Band um Duffy. Ich kenne keinen der Vorgänger, was aber nicht wirklich stört. Doch um die Entwicklung von Duffy zu kennen, wäre es schön, die anderen Bände auch gelesen zu haben.

Es ist ungewöhnlich, dass Duffy als Katholik bei der protestantischen Royal Ulster Constabulary beschäftigt ist. Er ist ein Ermittler mit Schwächen, was ihn sympathisch macht. Duffy hat eine etwas sarkastische Art, kann bei Frauen schlecht nein sagen – so wie bei Alkohol und Koks. Er geht seinen Weg, auch wenn er sich unbeliebt macht. Seine Marotte, das Auto vor jeder Fahrt nach Bomben abzusuchen, ist zwar vorsichtig, ging mir aber manches Mal auf die Nerven.

Duffy hängt sich rein in den Fall, der eigentlich ein Fall seines Freundes und Kollege DS McCrabban ist. Alexander Lawson, der gerade erst im Team zeigt sich als ziemlich fähig und arbeitet gut mit Duffy zusamamen. Die Geschichte gestaltet sich komplexer als erwartet und es sind noch andere im Spiel, wie MI5, die Amis und die Special Branch.
Ich finde es toll, dass der Kriminalfall gut in das politische Umfeld eingebaut ist. So werden einem die damaligen Probleme in Irland wesentlich deutlicher.

Die Geschichte ist authentisch und spannend erzählt und hat mich bis zum Schluss gefesselt. Ein empfehlenswerter Krimi.
leseratte1310, 01.03.2016
Die Geschichte aus dem anfänglichen Doppelmord entwickelt sich schnell. Es wird einem als Leser bewusst, dass da sehr viel mehr dahinter steckt und auch Duffy spürt/ahnt/weiß es.
Es macht Spaß, mit ihm loszuziehen.

Eine sehr ernsthafte Ermittlungsarbeit, die sich nicht in die Länge zieht, sondern immer wieder Neues bringt. Hinzu kommt der Hintergrund des Nordirlandkonfliktes, der sehr gut eingearbeitet wurde und zu dieser Zeit einfach dazugehört.
Kerstin Baumgarten, 30.10.2015
 

Aus dem Englischen von Peter Torberg

D: 9,99 €
A: 10,30 €
CH: 14,90 sFr

Erschienen: 12.12.2016
suhrkamp taschenbuch 4735
Broschur, 375 Seiten
ISBN: 978-3-518-46735-0
Auch als eBook erhältlich

Im Original erschienen unter dem Titel Gun Street Girl (Serpent's Tail, London).
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