Ann Cotten

Ann Cotten wurde 1982 in Iowa geboren und wuchs in Wien auf. Bei Suhrkamp erschienen von ihr bislang Fremdwörterbuchsonette (2007), Florida-Räume (2011) und Der schaudernde Fächer (2013). Ihre literarische Arbeit wird nicht nur in der Literaturszene, sondern auch in den Bereichen der Bildenden Kunst und der Theorie geschätzt und wurde zuletzt mit dem Klopstock-Preis und dem Ernst-Bloch-Förderpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien und Berlin.

Preise

Hugo-Ball-Preis 2017

12.03.2017

Ann Cotten erhält den Hugo-Ball-Preis 2017 der Stadt Pirmasens. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

»Ann Cotten erhält den Hugo-Ball-Preis 2017 für ihr eigenwilliges und originelles Werk. In Roman, Essay, Gedicht oder Versepos reizt sie die Möglichkeiten literarischer Formen aus und betrachtet die Sprache in erster Linie als Material der Kunst. Politik, Philosophie und ästhetisches Kalkül verbinden sich in ihren Texten zu oszillierenden Gebilden, die sich gleichermaßen der Revolte wie der Schönheit verschrieben haben. In der zeitgenössischen Literatur sticht ihre Arbeit dank der Furchtlosigkeit ihres Denkens hervor«, so die Vorschlagskommission.

Österreichischer Buchpreis (Longlist) 2016

06.09.2016

Ann Cotten steht mit Verbannt! auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises 2016. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien vergeben.

Klopstock-Preis 2015

12.09.2015

Ann Cotten erhält den Klopstock-Preis für neue Literatur des Landes Sachsen-Anhalt. Der Preis wird in diesem Jahr erstmals vergeben und ist mit 12.000 Euro dotiert.

Ernst-Bloch-Förderpreis 2015

12.06.2015

Ann Cotten wird mit dem Ernst-Bloch-Förderpreis 2015 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Wilhelm-Lehmann-Preis 2014

11.02.2014

Die Lyrikerin Ann Cotten erhält den mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm-Lehmann-Preis der Stadt Eckernförde und der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft. Der Preis würdigt alle zwei bis drei Jahre herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik, der Erzählung und des Essays.

Stipendium der Villa Kamogawa, Japan (Goethe-Institut) 2014

02.09.2013

Ann Cotten wurde von einer Fachjury für einen dreimonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz Villa Kamogawa am Fluss Kamo ausgewählt. Die Künstlerresidenz Villa Kamogawa wurde 2011 anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen eröffnet.

Adelbert-von-Chamisso-Preis 2014

Ann Cotten erhält den mit 15.000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2014. Sie wird ausgezeichnet für ihr bisheriges Gesamtwerk, insbesondere für ihren jüngsten Erzählungsband Der schaudernde Fächer. Darin habe sie, so die Jury, »der deutschen Gegenwartssprache auf hochpoetische Weise neue Impulse gegeben.«

Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises 2012

26.07.2012

Ann Cotten erhält für ihren Roman Florida Räume den Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises. Die Auszeichnung wird seit 1977 vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Clemens Brentano Förderpreis der Stadt Heidelberg 2008

18.02.2008

Die Jury würdigt ihr »anarchisches Formbewusstsein und ihren künstlerischen Eigensinn«. »Ann Cotten«, heißt es in ihrer Begründung, »belebt die Tradition des Sonetts und bringt unpoetisches Sprachmaterial zum Klingen«. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Reinhard-Priessnitz-Preis 2007

29.10.2007

»Ann Cotten erfrischt mit ungewöhnlicher Sprachdynamik, mit unkonventionellen, verblüffenden Spracherfindungen, Sprachhaltungen und Sprachgebräuchen, mit denen sie in ihren Texten extrem spielerisch, kühn und souverän und mittels respektloser Adaption herkömmlicher sprachlicher Formen – vor allem in ihren Gedichten – das Unsichere, Unbegreifbare und Mühevolle alltäglicher Erfahrungen, Befindlichkeiten und Wahrnehmungen nachvollzieht, erforscht und neu konstruiert.« (Aus der Begründung der Jury)
Der Reinhard-Priessnitz-Preis wird vom österreichischen Bundeskanzleramt verliehen und ist mit 3.700 Euro dotiert.