Christa Wolf

Christa Wolf
© Susanne Schleyer

Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis, ausgezeichnet. Sie verstarb am 1. Dezember 2011 in Berlin.

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mit ihr geht eine nachdenkliche Stimme unseres Jahrhunderts.
Eine Wortsuchende im Gespür menschlichen Lebens und der gesellschaftlichen Situation des Individuums (also des Unteilbaren) im geteilten Schicksal deutschen Nachkriegslebens. Ausgelotet von ihr - wie nirgends sonst - die psychiologischen Grundlagen gesellschaftlichen Stillhaltens in der faschistischen Diktatur.
In ihrer Lebenssehnsucht auf der Suche nach einer wirklichen, möglichen Verbindung und Verwirklichung persönlicher Lebensträume mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihres Landes und seines großen Spiegelbruders.
Dabei immer wieder eine großartig Beschreibende kleinster Details dieser Welt und dem in Worte gesetzten Ausdruck für die Lust am Stoff 'Leben'
Ansgar Book, 01.12.2011
Sehr geehrte Frau Wolf!
Ihr Buch zu lesen war ein sehr großer Wunsch von mir und dieser erfüllte sich, indem mir Ihr Buch im Sommer 2010 auf der Straße in die Hände gefallen war.
Ich habe 6 Monate benötigt, es vollständig durchgelesen zu haben. Das hängte damit zusammen, dass ich es auf Grund der geschriebenen Intensität nur Kapitelweise verdauen konnte. Ich bin von Ihrer Offenheit und Ehrlichkeit sehr begeistert.
Heute habe ich das Buch auf eine Reise geschickt. Ich bin gespannt, wer es alles zum Lesen erhält.
Herzlichst
Ihr Robert Lutz
Robert Lutz, 07.04.2011
Die "Stadt der Engel" hat eine ungeheure Tiefe, die in der Leserin eine entsprechende Tiefe erreicht und anregt. Das Buch macht Mut, bringt richtig Freude und unterstützt auf äußerst individuelle Weise intensiv ein Gefühl von Verbundenheit zwischen den östlicheren und westlicheren Bundesländern.
Der - lassen Sie mich ihn als "weiblich" bezeichnen - Stil von Frau Wolf ist auf eine fast unglaubliche Art individuell und gleichzeitig allgemeingültig. Die Verbindung dieser beiden Pole hilft auch den Lesern zu einem persönlichen und "aufrichtigen" Blick auf sich selbst - zumindest macht sie Mut, diesen Blick zu suchen.
Für ihre Authentizität bin ich Frau Wolf wirklich sehr dankbar. So geht es auch vielen anderen Menschen in meinem Bekanntenkreis. DANKE!
Regina Baumgärtner, 19.11.2010

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