Durs Grünbein

Durs Grünbein
© Jürgen Bauer

Durs Grünbein wurde am 9. Oktober 1962 in Dresden geboren. Er lebt und arbeitet als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin und Rom.

Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs führten ihn Reisen durch Europa, nach Südostasien und in die Vereinigten Staaten. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis, den Georg-Büchner-Preis, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der ...

Durs Grünbein wurde am 9. Oktober 1962 in Dresden geboren. Er lebt und arbeitet als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin und Rom.

Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs führten ihn Reisen durch Europa, nach Südostasien und in die Vereinigten Staaten. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis, den Georg-Büchner-Preis, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der Preussischen Seehandlung verbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006.

Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Preise

Tranströmer-Preis 2012

05.03.2012

Durs Grünbein erhält den mit 200.000 Kronen dotierten Tranströmer-Preis 2012.

Samuel-Bogumil-Linde-Preis 2009

15.12.2009

Durs Grünbein ist zusammen mit dem polnischen Schriftsteller Adam Zagajewski mit dem deutsch-polnischen Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis 2009 ausgezeichnet worden. Die mit jeweils 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Stadt Göttingen gemeinsam mit ihrer polnischen Partnerstadt Torun in Erinnerung an den Sprachforscher Samuel Bogumil Linde (1771 - 1847) verliehen.

Pasolini-Preis 2006

09.03.2006

Durs Grünbein erhält den Pier-Paolo-Pasolini-Preis der Stadt Rom.

In der Jury-Begründung heißt es: »Seine Dichtung, die sich durch ein unerschütterliches Vertrauen in das Wort auszeichnet, gewinnt Kraft aus der Bezugnahme auf die Autoren der klassischen Antike (von Seneca bis Juvenal), um, auch über eine zweitausend Verse lange Descartes gewidmete Auseinandersetzung, beim Rationalismus der Moderne (Brecht, Benn, Pound u.a.) und damit bei der Conditio humana des heutigen Menschen anzugelangen.«

Berliner Literaturpreis 2006

16.12.2005

Durs Grünbein erhält den mit 30.000 Euro dotierten Berliner Literaturpreis 2006 der Stiftung Preußische Seehandlung. Er hat die mit der Auszeichnung verbundene Berufung der Freien Universität Berlin angenommen und wird als Inhaber der »Heiner-Müller-Professur« dort im Sommersemester 2006 ein Autorenkolleg für studentische Autorinnen und Autoren abhalten.

Die Preisjury – Gert Mattenklott, Ulrich Janetzki, Sigrid Löffler, Norbert Miller, Annette Reber – begründete die Zuerkennung des Preises u.a. mit den Worten:
»Seine Gedichte haben sich von der aufrüttelnden „Vers-Anarchie“ seiner Anfänge, die der zerfallenden Gegenwart Dresdens ihr Geheimnis abfragte, in genau kontrollierten Bewusstseinsschritten zu einem strengen, aber einzigartig frei schaltenden Formbewusstsein entwickelt. ...«
Der Preis wird im Frühjahr 2006 vom Ratsvorsitzenden der Stiftung Preußische Seehandlung, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, verliehen.

Friedrich-Hölderlin-Literaturpreis 2005

19.06.2005

Durs Grünbein wurde mit dem Friedrich-Hölderlin-Literaturpreis der Stadt Bad Homburg geehrt. Die Auszeichnung ist mit 12.500 Euro dotiert. Die "Verfahrensweise seines poetischen Geistes" sei "derjenigen Hölderlins zutiefst wahlverwandt", heißt es in der Begründung der Jury.
Weitere Informationen unter: www.bad-homburg.de

Friedrich-Nietzsche-Preis 2004
Georg-Büchner-Preis 1995