Katja Petrowskaja

Katja Petrowskaja
© Susanne Schleyer

Geboren 1970 in Kiew, studierte Katja Petrowskaja Literaturwissenschaften in Tartu (Estland) und promovierte 1998 in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin. 2014 erschien ihr preisgekröntes Debüt Vielleicht Esther.

Preise

Premio Strega Europeo 2015 2015

31.07.2015

Katja Petrowskaja erhält für Vielleicht Esther den Premio Strega Europeo 2015. Der Preis, gestiftet von der Fondazione Bellonci in Zusammenarbeit mit der römischen Casa delle Letterature und der Repräsentanz der Europäischen Kommission in Italien, ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit dem Premio Strega Europeo soll die Vielseitigkeit und Reichhaltigkeit der europäischen Gegenwartsliteratur sichtbar gemacht und gefördert werden. Nominiert waren fünf Autorinnen und Autoren, die in ihren Herkunftsländern wichtige literarische Preise erhalten haben und in jüngerer Zeit ins Italienische übersetzt wurden.

Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen 2015

09.02.2015

Der diesjährige Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen geht an Katja Petrowskaja. Die Autorin wird für ihre Erzählung Vielleicht Esther ausgezeichnet. Ihre Geschichten, so die Würdigung der Jury, öffnen dem Leser einen notwendigen Blick in die Tiefen der osteuropäischen Geschichte.

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird bereits seit 1956 in zweijährigem Turnus verliehen, um herausragende literarische Leistungen in der Tradition des freiheitlichen und aufklärerischen Denkens von Christian Friedrich Daniel Schubart zu würdigen.

Ernst-Toller-Preis 2015

28.11.2014

Katja Petrowskaja wird für Vielleicht Esther mit dem Ernst-Toller-Preis 2015 ausgezeichnet.

Die Autorin erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis »für den (literarisch gelingenden) Versuch, Sinn herzustellen aus dem diffusen Gemisch von historischen Fakten, unzuverlässiger Erinnerung, Familiendokumenten, schwindender Augenzeugenschaft.«

Die Ernst-Toller-Gesellschaft in Neuburg an der Donau vergibt den Preis alle zwei Jahre für »besondere Leistungen im Grenzbereich von Literatur und Politik«.

»aspekte«-Literaturpreis 2014

01.10.2014

Katja Petrowskaja ist für ihren Roman Vielleicht Esther mit dem »aspekte«-Literaturpreis 2014 ausgezeichnet worden. Aus der Begründung der Jury: »Mit Vielleicht Esther ist Katja Petrowskaja ein überwältigendes Debüt gelungen. Es reißt den osteuropäischen Himmel auf und zeigt den deutschen Lesern eine Welt, von der so noch nicht erzählt worden ist.«

Der mit 10.000 Euro dotierte »aspekte«-Literaturpreis würdigt deutschsprachige Erstlingswerke und wird in diesem Jahr zum 36. Mal vergeben.

Preis der Leipziger Buchmesse (Nominierung) 2014

Aus der Begründung der Jury: »Die ›Windmühlen der Erinnerung‹ im Schatten der Schoah: Was es bedeutet, die Spuren einer verzweigten Familie zu sichern, wenn nichts sicher ist, außer dem Verschwinden, davon wird hier erzählt, ungeschützt, listenreich, suggestiv.«

Ingeborg-Bachmann-Preis 2013

07.07.2013

Katja Petrowskaja ist bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2013 in Klagenfurt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Die renommierte Literaturauszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert.

Petrowskajas Siegertext Vielleicht Esther ist die Geschichte einer Babuschka im von den Nazis besetzten Kiew. »Wunderbar, kraftvoll, locker und leicht gewebt«, urteilte die Jury.

Stipendium des Künstlerhauses Ahrenshoop 2013
Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung 2010
ACTR-Forschungsstipendium 1994-1995