Ralf Rothmann

Ralf Rothmann
© Heike Steinweg

Ralf Rothmann wurde am 10.05.1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Er lebt seit 1976 in Berlin.

Alle Kommentare

Dieser Roman ist ein weiteres Beispiel für Rothmanns Erzählkunst. Und man fragt sich, ob einem die Schrecken des Krieges nicht in einer Weise präsentiert werden, die nicht zuletzt an Grimmelshausen erinnert. Nur dieser hat zuvor die Absurdität des Krieges so eindrücklich dargestellt wie Rothmann: Ein Offizier, der über den Genitiv philosophiert, in einer Endzeit. Allein das ein Symbol für das unfassbar Absurde des Frühjahrs 1945.
Reiner Girstl, 10.08.2016
»Sehr beeindruckend, vielschichtig, hinterfragend, nachdenklich und sprachlich wunderbar dicht. Und Schlüsse, die betroffen machen und vieles im Raum belassen ...
Ich freue mich auf die weiteren Geschichten, bin gespannt auf die Gedichte und Romane und werde dranbleiben.«
Hermann Josef Schmitz, 26.03.2014
Sehr geehrter Herr Rothmann,
heute habe ich in hr2 Kultur Ihre Stimme gehört. Ich las Ihre Bücher, Stier, Milch und Kohle, Ein Winter unter Hirschen, Junges Licht - mehrmals. Stellte bei dem Studium Ihrer Literatur fest, daß wir eine gemeinsame Zeit in meiner Geburtsstadt Oberhausen gehabt haben müssen. DANKE für die Erinnerung an meine Jugend ( meine Jugend endete im Alter von knapp 60 Jahren ). Es war eine geile Zeit. Ich beneide Sie um Ihren Schritt nach Berlin. Ich habe es damals nicht geschafft so weit über meinen Schatten zu springen. Heute lebe ich in einem sehr alten Fachwerkhaus im Odenwald. Auch ein Abenteuer...
Nochmals, DANKE !!
Ach, ich muß Ihr neues Buch noch lesen...
Bitte bleiben Sie gesund und weiterhin so produktiv und erfolgreich.
Ganz viele liebe Grüße
Rolf-Dieter Auler
Rolf-Dieter Auler, 15.02.2013
In der Rheinischen Post vom 24. Mai wude ich über "Shakespeares Hühner" und den Schriftsteller Ralf Rothmann "aufgeklärt". So eindrücklich, so gut, so anregend, dass ich mir sofort dieses Buch bestellte und -natürlich- las.

Es folgte inzwischen KRATZER (Gedichte), "Milch und Kohle" gilt ebenfalls meine BEGEISTERUNG. Und damit ist Ralf Rothmann in die vorderste Reihe meiner Leselust "geraten". Ralf Rothmanns Sprache ist m.E. krass, das heißt aus meiner Sicht ohne Umschweife auf den Punkt kommend. Kein Satz, der dem andern gleicht. Ralf Rothmann verbindet Realität und Poesie. So auch in "Milch und Kohle". Ich lese, und die laute Welt bleibt draußen.

Manchmal sind ZUfälle VOLLtreffer. Wunderbar, Herr Rothmann.

Hannelore Stronczik
Hannelore Stronczik, 08.07.2012

Kommentieren