Serhij Zhadan

Serhij Zhadan
© Isolde Ohlbaum

Serhij Zhadan, 1974 im Gebiet Luhansk/Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Szene in Charkiw. Er debütierte als 17-Jähriger und publizierte zwölf Gedichtbände und sieben Prosawerke. Für Die Erfindung des Jazz im Donbass wurde er mit dem Jan-Michalski-Literaturpreis und mit dem Brücke-Berlin-Preis 2014 ausgezeichnet (zusammen mit Juri Durkot und Sabine Stöhr). Die BBC kürte das Werk zum »Buch des Jahrzehnts«. Zhadan lebt in Charkiw.

Preise

Preis der Leipziger Buchmesse 2018

15.03.2018

Für die Übersetzung von Serhij Zhadans Internat sind Sabine Stöhr und Juri Durkot mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2018 (Kategorie Übersetzung) ausgezeichnet worden.
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird seit 2005 zum Auftakt der Leipziger Buchmesse vergeben und ehrt herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Schweizer Literaturpreis der Jan-Michalski-Stiftung 2014

15.12.2014

Brücke Berlin-Preis 2014

11.07.2014

Serhij Zhadan erhält gemeinsam mit seinen Übersetzern Sabine Stöhr und Juri Durkot den Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis. Die Auszeichnung würdigt den 2012 erschienenen Roman Die Erfindung des Jazz im Donbass. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, die zwischen Autor und Übersetzern geteilt werden.
Der Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis lenkt den Blick auf die gegenwärtige Literatur der Länder Mittel- und Osteuropas, deren Stimmen den Prozess der europäischen Einigung mitgestalten.

Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis 2002

15.12.2012