Ottmar Ette
Alexander von Humboldt und die Globalisierung - Das Mobile des Wissens

Alexander von Humboldt und die Globalisierung
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D: 24,80 €
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CH: 35,50 sFr

Erschienen: 09.03.2009
Gebunden, 476 Seiten
ISBN: 978-3-458-17434-9

Inhalt

Ottmar Ette, einer der renommiertesten Humboldt-Forscher, stellt in dieser intellektuellen Biographie den Schriftsteller und Gelehrten Alexander von Humboldt vor, den mit den verschiedensten Kulturen vertrauten Philosophen ebenso wie den mit neuen Formen empirischer Wissenschaft experimentierenden Naturforscher.

Lange Zeit wurde Alexander von Humboldt mißverstanden als nur historisch interessante Figur. Doch mittlerweile ist sowohl die herausragende Qualität seiner literarischen und wissenschaftlichen Schriften als auch seine Bedeutung als Vor-Denker der Globalisierung unbestritten.

Ottmar Ette beschreibt die Entstehung des Humboldtschen Denkens, fragt nach den für Alexander von Humboldt so wichtigen revolutionären historischen und wissenschaftlichen Kontexten, beleuchtet die europäische Verankerung des Berliner Weltbürgers, zeigt den Denker an der Schnittstelle zwischen Romantik und Moderne und legt die Aktualität eines Denkers, Forschers und Schriftstellers dar, der keineswegs zufällig in der gegenwärtigen Phase beschleunigter Globalisierung von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Im Zentrum des Buches steht die grundlegende Verbindung von Reisen und Wissen, von Mobilität und Wissenschaft.

Pressestimmen

»Die schönste, ohne Umschweife: spektakuläre Neuerscheinung des Humboldt-Jahres ist Ettes Neuausgabe (nach 170 Jahren!) jenes entdeckungsgeschichtlichen, kartografischen und nautisch-astronomischen Meisterwerkes, mit dem Humboldt 1834 bis 1838 sein amerikanisches Reisewerk abschließt: Die Entdeckung der Neuen Welt. In der zweibändigen Edition erscheint das Werk jetzt erstmals wieder zusammen mit dem zugehörigen Atlas und vor allem dem unsichtbaren Atlas der von Humboldt aufgeführten und analysierten Karten, einem wahren Mysterium, einem Wunderwerk von Buch.«

Ludger Lütkehaus, Die Zeit

»[Die Entdeckung der Neuen Welt ist] passend zu Humboldts 150. Todestag erstmals wieder in einer Neuübersetzung erschienen. Herausgeber ist der Potsdamer Romanist Ottmar Ette, der in einem zweiten Band die für die ideengeschichtliche Rückschau relevanten Kartenwerke versammelt und in einer Monografie den bewegten Forscher als Pionier einer offenen, globalen Wissenschaft feiert.«

Jürgen Berger, TAZ

»Eine Erklärung für Humboldts langes Schattendasein in Deutschland und Antworten auf so ziemlich alle andern Fragen, die einem zu diesem Universalgelehrten einfallen, findet man in der umfangreichen Studie »Alexander von Humboldt und die Globalisierung« von Ottmar Ette.«

Georg Sütterlin, Der Landbote

»Wer neue Seiten im Humboldtbild sucht, muss sich mit Ette auseinandersetzen.«

Jürgen Teichmann, Kultur & Technik 4/09

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