Pius Alibek
Als ich unter Sternen schlief

Aus dem Katalanischen von Cecilia Dreymüller
Als ich unter Sternen schlief
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D: 22,90 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 23.05.2011
Gebunden, 397 Seiten
ISBN: 978-3-458-17498-1

»Alibek schildert in poetischer Sprache und melodischer Syntax ein Land, dessen Name heute meist mit -krieg erweitert wird. Der Autor erinnert seine Leserschaft daran, dass es einen Irak vor dem Krieg gab. Ein Land, indem die Menschen Sommer auf ihrer Dachterrasse schliefen und sich dort, über die Dächer hinweg, mit den Nachbarn unterhielten, unter dem Sternenhimmel.«

Brigitte Kramer, Neue Zürcher Zeitung

Inhalt

Ein Lebensweg vom Orient in den Westen, lebendig und farbig erzählt wie ein Roman – eine Geschichte von glücklicher Kindheitsheimat, Entwurzelung und vitalem Neuanfang. Seine Kindheit im gerade in die Unabhängigkeit entlassenen Irak der 50er Jahre gleicht einer orientalischen Erzählung: Pius wächst behütet und abenteuerlich zugleich mit elf Geschwistern in einer Familie auf, die der ältesten christlichen Gemeinde angehört und ihre eigenen Traditionen bewahrt; seine Muttersprache ist das biblische Aramäisch. Im großen Familienclan werden die Gesetze der Gastfreundschaft und des Respekts für den anderen gelebt. Die friedliche Gemeinschaft verschiedener Völker – Araber, Kurden, Armenier und Turkomanen – im Norden des Iraks wird zu einer entscheidenden Prägung für ihn. Doch es sind die Jahre, in denen sich Saddam Husseins Baath-Partei des Iraks bemächtigt. Die Familie flieht in den Süden, erlebt das Exil im eigenen Land. Widerstandsgeist und Religiosität bringen Pius ins Priesterseminar, die Zustände im Jesuitenkolleg und die Enttäuschung über theologische Engstirnigkeit vertreiben ihn jedoch bald. Er ergreift die Chance, englische Literatur in Bagdad zu studieren. Bei einem Studienaufenthalt in London verliebt er sich in ein katalanisches Mädchen: eine Explosion der Sinne nach der Dürre der Seminarzeit. Doch erst durch die Begegnung mit den Wundern und ...

»Alibek schildert in poetischer Sprache und melodischer Syntax ein Land, dessen Name heute meist mit -krieg erweitert wird. Der Autor erinnert seine Leserschaft daran, dass es einen Irak vor dem Krieg gab. Ein Land, indem die Menschen Sommer auf ihrer Dachterrasse schliefen und sich dort, über die Dächer hinweg, mit den Nachbarn unterhielten, unter dem Sternenhimmel.«

Brigitte Kramer, Neue Zürcher Zeitung

 

Inhalt

Ein Lebensweg vom Orient in den Westen, lebendig und farbig erzählt wie ein Roman – eine Geschichte von glücklicher Kindheitsheimat, Entwurzelung und vitalem Neuanfang. Seine Kindheit im gerade in die Unabhängigkeit entlassenen Irak der 50er Jahre gleicht einer orientalischen Erzählung: Pius wächst behütet und abenteuerlich zugleich mit elf Geschwistern in einer Familie auf, die der ältesten christlichen Gemeinde angehört und ihre eigenen Traditionen bewahrt; seine Muttersprache ist das biblische Aramäisch. Im großen Familienclan werden die Gesetze der Gastfreundschaft und des Respekts für den anderen gelebt. Die friedliche Gemeinschaft verschiedener Völker – Araber, Kurden, Armenier und Turkomanen – im Norden des Iraks wird zu einer entscheidenden Prägung für ihn. Doch es sind die Jahre, in denen sich Saddam Husseins Baath-Partei des Iraks bemächtigt. Die Familie flieht in den Süden, erlebt das Exil im eigenen Land. Widerstandsgeist und Religiosität bringen Pius ins Priesterseminar, die Zustände im Jesuitenkolleg und die Enttäuschung über theologische Engstirnigkeit vertreiben ihn jedoch bald. Er ergreift die Chance, englische Literatur in Bagdad zu studieren. Bei einem Studienaufenthalt in London verliebt er sich in ein katalanisches Mädchen: eine Explosion der Sinne nach der Dürre der Seminarzeit. Doch erst durch die Begegnung mit den Wundern und Schrecken der Wüste, die er während seines Militärdienstes kennenlernt, reift der junge Mann zu seiner wahren Bestimmung heran.

Pressestimmen

»Alibek schildert Korruption, sexuellen Missbrauch und politischen Druck, aber auch menschliche Größe und Integrität. Er beschreibt Sandstürme und Sonnenuntergänge genauso sinnlich wie zarte Verführungsversuche auf dem Rücksitz eines Autos oder das Zubereiten einer Mahlzeit. Es gelingt ihm mit seinem Buch, die irakische Wüste in unserem Kopf zum Blühen zu bringen.«

Carsten Hueck, Deutschlandradio

»Die weitverzweigte Familie ist ein wichtiger Zusammenhalt nicht nur in der irakischen Gesellschaft, sondern schafft unglaubliche und immer wieder phantastische Erzählanlässe zwischen dem kurdischen Norden und dem arabischen Basra ganz im Süden. ... Die Darstellung der einerseits unmenschlichen, anderseits aber auch zunehmend bizarreren Militärzeit mitten in der Wüste ist sicher einer der Höhepunkte und braucht den Vergleich mit amerikanischen Vorbildern wie M.A.S.H. oder Catch 22 nicht zu scheuen.«

Rainer Paasch-Beeck, Kieler Nachrichten

»dieses Buch ist ein eindrückliches Dokument der Weltpolitik im 20. Jahrhundert ... ein Buch also, das man schon aus Interesse an unserer Welt lesen sollte.«

kunstundbuecher.at

»Die ungewöhnlichen Erlebnisse während seinem Militärdienst in der Wüste und wie er es schafft, während des Iran/Irak-Krieges nach Europa auszureisen, runden dieses gelungene Buch ab.«

Klappe Auf Juli 2011

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