Rolf Landua
Am Rand der Dimensionen - Gespräche über die Physik am CERN

Am Rand der Dimensionen
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Erschienen: 21.04.2008
eu 3, Broschur, 105 Seiten
ISBN: 978-3-518-26003-6

Zusatzinformationen des Titels!

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Am CERN, dem Europäischen Kernforschungszentrum in Genf, wird gebaut. Tief unter der Erde entsteht der neue riesige Teilchenbeschleuniger LHC, der Wissenschaftlern Zugang zu neuen Phänomenen – und vielleicht zu neuen Dimensionen – ermöglichen soll. Erwartet werden entscheidende Erkenntnisse über den Zusammenhang von Raum, Zeit und Materie. So könnte das bisher nur hypothetisch existierende Higgs-Teilchen entdeckt werden, das allen Bausteinen der Materie ihre Masse gibt. Oder ein Beweis für die Existenz supersymmetrischer Teilchen, die auch die dunkle Materie und damit einen Hauptbestandteil des Universums erklären könnten. Und vielleicht sogar winzige schwarze Löcher und damit der Beweis für Zusatzdimensionen des Raumes. Der LHC wird entscheidend sein für die Entwicklung eines neuen Fundaments der Physik und könnte sogar Hinweise für die Entwicklung der Superstring-Theorie geben. Rolf Landua gibt einen Band heraus, der als Dialog mit Forschern des CERN konzipiert ist. Darin werden unter anderem die Erwartungen diskutiert, die mit dem Einsatz des Teilchenbeschleunigers verbunden sind. Die Gespräche bezeugen die Ungewißheit der Grundlagen moderner physikalischer Theorien und sind eine Philosophie über den Rand der Dimensionen, eine Spekulation über das Potential der Naturwissenschaften.
 

Pressestimmen

»In wenigen Monaten wird das größte und komplexeste wissenschaftliche Gerät in Betrieb genommen, das die Menschheit jemals gebaut hat. Es ist der »Large Hadron Collider« (LHC) des Europäischen Kernforschungszentrums CERN in Genf. Darin werden Protonen mit ungeheurer Wucht zur Kollision gebracht, um den bisher tiefsten Blick ins Innerste der Natur werfen zu können. Rolf Landua, Physiker am CERN, erläutert in einem auch für Laien verständlichen Frage- und Antwortspiel die physikalischen und technischen Grundlagen des faustischen Projekts. ... Die Reise der Physik iins Innere führt auch an den Anfang der Zeit zurück - als eine Billionstesekunde nach dem Urknall ähnliche Kräfte am Werk waren, wie sie jetzt künstlich erzeugt werden.«
Kurt Darsow, Literaturen 05/08
»Seit 20 Jahren wird auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet, an dem die Physiker sich mit ihrem Super-Teilchenbeschleuniger in die Nähe des Urknalls wagen wollen. Was dahinter steckt, ist kaum anderswo so wunderbar prägnant, umfassend und spannend auf wenigen - genau 99 Seiten - erzählt worden. ... Am Rand der Dimensionen ist ein Text, den man für einen Abend in die Hand nimmt und nicht mehr weg legen mag. Er gibt uns Einblicke in eine Welt des Denkens, die zugegeben nicht einfach aber dafür über alle Maßen faszinierend ist. Wer wissen will, was am LHC in CERN, von dem in der nächsten Zeit noch sehr viel die Rede sein wird, gemacht wird, der findet hier einen Schlüssel.«
Peter Kirsten, Deutschlandradio

Kommentare

Rolf Landuas Selbst-Gespräche über die Physik am CERN zeigen, was in einem klugen Kopf alles möglich ist:
Der Leser erkennt, dass menschliches Denken - die Fantasie - Grenzen hat und bei stärkerem Interesse die Frage an die Natur - das Experiment - unausweichlich ist.
Für die vom Experiment "ausgegrenzten" Normalbürger, die mit ein paar Steuercents Anteilseigner am LHC sind, bleibt die tröstliche Gewissheit, dass für ihre Interessen auch etwas abfällt. Landua muss sich nur wieder die Zeit/Verpflichtung nehmen, das Gefundene zu Sprache zu bringen.
Er kann es - selbst das "Kaumaussprechliche".

Vielleicht findet sich noch ein Sponsor, der in Analogie zur Nüchternheit der CERN-Cantine die nächste Gesprächsrunde in ein eleganteres Ambiente verlegt.
Wie wär´s mit McCafe?
Martin Falk, 07.07.2008

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