Max Frisch
Aus dem Berliner Journal

Herausgegeben von Thomas Strässle unter Mitarbeit von Margit Unser
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D: 20,00 € *
A: 20,60 €
CH: 28,90 sFr

Erschienen: 20.01.2014
Gebunden, 235 Seiten
ISBN: 978-3-518-42352-3

Spiegel Bestseller Hardcover


Das lange gesperrte Tagebuch erstmals veröffentlicht

 

Inhalt

Als Max Frisch 1973 in der Berliner Sarrazinstraße eine neue Wohnung bezog, begann er, wieder ein Tagebuch zu führen, und nannte es Berliner Journal. Einige Jahre später betonte er in einem Interview, es handle sich dabei mitnichten um ein »Sudelheft«, sondern um ein »durchgeschriebenes Buch«. Seiner literarischen Form nach entspricht es den weltberühmt gewordenen Tagebüchern der Jahre 1946-1949 und 1966-1971: Neben Betrachtungen aus dem Alltag des Schriftstellers finden sich erzählende und essayistische Texte sowie sorgfältig gezeichnete Porträts von Kolleginnen und Kollegen wie Günter Grass, Uwe Johnson, Wolf Biermann und Christa Wolf. Nicht zuletzt zeugen die Tagebucheinträge von der außergewöhnlichen Wachheit, mit der Frisch als Bewohner West-Berlins die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR beobachtet und erlebt hat.

Es gilt als einer der großen Schätze in Max Frischs Nachlass, das legendäre Berliner Journal, vom Autor selbst mit einer Sperrfrist von zwanzig Jahren nach seinem Tod versehen, der »privaten Sachen« wegen, die er darin verzeichnete. Nun wird es erstmals in Auszügen publiziert, nun ist der unverwechselbare Frisch wieder da: illusionslos und voller Zweifel im Ton und mit lustvoll scharfem Blick auf die Welt und das Leben.

Alle Kommentare

»Höchst lesenswert, über die Berliner Szene der Jahre 73/74. Den freundlichsten Eindruck bietet Frisch von Jurek B e c k e r, ob persönlich, im kollegialen Stil, ob vom geistigen Profil her.«
Antonym, 09.04.2014
Diese gebrochene Klarheit. Diese lichte und zweifelnde Wahrhaftigkeit. Diese Sprache. Wie wunderbar: wieder ein Frisch. Dank für ein wunderbar lektoriertes und ästhetisch schönes Buch.
Alexander Höhn, 23.01.2014

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