»Aus dem Traurigen etwas Schönes machen« - Briefe 1905-1915

Herausgeben von Volker Michels
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D: 39,95 €
A: 41,10 €
CH: 53,90 sFr

Erschienen: 09.12.2013
Leinen, 636 Seiten
ISBN: 978-3-518-42408-7

»Con amore und ohne Zwang schreiben …«

Dieser Band versammelt die wichtigsten Briefe Hermann Hesses aus den Jahren 1905 bis 1914. Sie zeigen den inzwischen verheirateten Schriftsteller im zweiten und dritten Jahrzehnt seines Lebens in einem weltvergessenen Dorf am Bodensee, wo er seiner Familie 1907 ein eigenes Haus baut und mit Hingabe einen großen Garten bewirtschaftet. Doch schon bald der sesshaften Lebensweise überdrüssig, drängt es ihn ins Freie, sodass er oft monatelang unterwegs ist – auf Lesereisen durch Deutschland, zu Wanderungen in Italien und schließlich auf einer Expedition nach Indonesien. Gleichzeitig hat der Erfolg seiner frühen Werke ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und zum Objekt der Begierde von Verlegern und Redakteuren gemacht.
Gegen die Dominanz des preußischen Kulturbetriebs gründet er mit anderen die demokratie- und europafreundliche Zeitschrift März und übersiedelt 1912 in die Schweiz. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, gerät auch Hesse in Turbulenzen. Der Konflikt zwischen Heimatverbundenheit und Weltbürgertum wird seinen künftigen Weg bestimmen.
Hermann Hesses erfrischend unkonventionell formulierten Briefe enthalten eine Fülle bisher unbekannter Facetten der Lebensgeschichte ihres Verfassers. Zugleich vergegenwärtigen sie anschaulich das Klima der letzten Friedensjahre vor dem Ersten Weltkrieg. Und immer weisen Hesses Briefe über ihren speziellen Anlass hinaus als zeitlose Zeugnisse einer kritischen und produktiven Humanität.

Kommentare

»Ein buntes Bild, eine beeindruckende sprachliche Kraft auch in der Korrespondenz, Einblicke in
das ganz praktisches Ergehen, die Arbeit, Anflüge von Ideen für Werke, dieser Briefband ergibt,
mit den biographischen Ergänzungen des Nachwortes, ein reges und sehr interessantes Bild
Hermann Hesses gerade in den Jahren der "Grundlegungen" späterer Haltungen und auch späterer
privater Veränderungen.«
M. Lehmann-Pape, rezensions-seite.de, 27.01.2014

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