Leanne Shapton
Bahnen ziehen

Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz
Bahnen ziehen
Leseprobe » Bestellen »


D: 18,00 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 13.10.2012
suhrkamp taschenbuch 4402, Gebunden, 325 Seiten
ISBN: 978-3-518-46402-1

»Shaptons gelassene, poetische Sprache hat die gleiche Intensität wie die Zeichnungen, die sie begleiten.«

Neon

 

Inhalt

Mit dem Überraschungserfolg Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke aus der Sammlung von Lenore Doolan und Harold Morris, darunter Bücher, Mode und Schmuck erfand Leanne Shapton auf spektakuläre Weise die Liebesgeschichte neu. Bahnen ziehen ist ihre Liebeserklärung an das Schwimmen. Und wieder beschreitet sie neue Wege des Erzählens – in Wort und Bild.

Der Geruch von Chlor durchweht dieses Buch, die Rufe des Trainers hallen darin wider. Junge Menschen auf dem Sprung zum großen Traum: Teil des olympischen Schwimmteams zu werden. Selbst jenseits des Beckens noch ist ihr Leben, sind ihre Gespräche und Träume, ihre Essgewohnheiten und Liebesbeziehungen geprägt vom Rhythmus des Trainings und ihren sportlichen Ambitionen. Doch wo hat die Faszination für das Schwimmen ihren Ursprung? In den Kinderbüchern? Den Familienausflügen ans Meer? Und was ist heute, wo ganz andere Dinge ihr Leben bestimmen, von dieser Faszination noch übrig? Leanne Shapton, damals selbst Teil der Schwimmmannschaft, geht diesen Fragen nach – Bahn um Bahn. So ist aus sehr persönlichen Momentaufnahmen zwischen Selbstdisziplin und Selbstfindung ein eindringliches, unmittelbares Panorama des Erwachsenwerdens entstanden.

Im Original erschienen unter dem Titel Swimming Studies (Penguin).

»In einer Verbindung aus Wort und Bild wagt Bahnen ziehen nicht weniger, als einen bittersüßen Abschnitt im Leben der Autorin so restlos einzufangen, wie ein Geruch in einer Flasche gebannt wird. Das Buch ist wunderschön, als Text und als Objekt. Es erzählt davon, sehr, sehr gut in etwas zu sein, während man eigentlich überragend sein will. Es hat mich auf zwei Arten bewegt – auf eine erwartete und eine unerwartete.«
John Jeremiah Sullivan

Pressestimmen

»Bahnen ziehen ist eine literarische und malerische Meditation über ein Leben im Badeanzug.«

Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung

»... ein zauberhaftes Buch, das die Grenzen zwischen Erzählung, illustriertem Roman und Kunstbuch aufs reizvollste verschwimmen lässt: eine phantasiereiche Liebeserklärung an das Wasser und eine poetische Reflexion über ein Leben im Training...«

Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... eine Liebeserklärung an den Geruch von Chlor, den Widerhall der Trainerstimme, die Architektur der Bäder.«

Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Bahnen ziehen ist witzig, tieftraurig, lehrreich - mit originellen, sehr komisch gezeichneten Listen.«

Stern 2/2013

»Leanne Shapton erzählt ihre Geschichte in klugen, reflektierten und von einer scheuen Sinnlichkeit geprägten Sätzen. Sie weiht ihre Leser in teilweise sehr private Gedanken ein - und schafft es gleichzeitig, ungreifbar zu bleiben, weil viele Brückenschläge bewusst ausgelassen werden.«

WDR 3

»Shaptons Buch geht weit über eine Beschreibung des Systems Leistungssport hinaus. Sie fesselt... und sie findet wunderbare, klare Worte für Tausende von Kraul- und Brustzügen, die sie einst getätigt hat.«

Jens Uthoff, taz. die tageszeitung

»Bahnen ziehen ist ein Album von Erinnerungen und Eindrücken. Es durchzublättern fühlt sich an wie der Besuch einer Ausstellung. Ein kluges und sinnliches Kunstvergnügen, angesiedelt zwischen Autobiografie, Bild- und Leseband - nicht nur für Schwimmer.«

UniSpiegel

»Keine erklärt die kalte Faszination des nicht ganz erfüllten Leistungslebens so klug und klar und unlarmoyant wie die kanadische Schwimmerin.«

Achim Achilles

»Aus den Erinnerungen und Bildern, die die Autorin wachruft, entsteht eine ganze Lebensgeschichte - und geschärft wird der Blick auf die Realität einer sportlichen Disziplin, die sich gar nicht so sehr von der einer Künstlerin unterscheidet.«

Manuela Reichart, dradio.de

Nachrichten

Kommentieren