Alejandro Zambra
Bonsai - Roman

Aus dem Spanischen von Susanne Lange
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Erschienen: 07.03.2015
Gebunden, 90 Seiten
ISBN: 978-3-518-42480-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die rasanteste Liebesgeschichte der Weltliteratur

Julio liebt Emilia, Emilia liebt Julio, beide lieben Proust – beide haben in Wirklichkeit nicht eine Seite Proust gelesen –, ein Jahr lang sind sie während ihres Studiums liiert, dann verlässt sie ihn, und er liebt sie weiter, sie geht nach Europa, und er liebt sie weiter, die Zeit vergeht, und er liebt sie weiter, sie stirbt, und er liebt sie weiter, Jahre später erinnert er sich, und er liebt sie immer weiter.

Bonsai ist die blendend schöne Miniatur einer epischen Liebesgeschichte: ein kunstvoll geraffter Roman über die erotisierende Wirkung von Lektüren, missverstandene körperliche Zuneigung und die nicht enden wollende Sehnsucht nach dem anderen.

»Zambra zu lesen ist wie ein Anruf eines alten Freundes mitten in der Nacht.« Nicole Krauss

Im Original erschienen unter dem Titel Bonsái (Anagrama).

Alle Kommentare

»Bonsai hat alles, was ein Roman haben muss. Nur eben als Miniatur.«
Martin Becker, ichleseduliest.wordpress.com, 30.06.2015
»Alejandro Zambra, ein junger Chilene, schreibt einen Kurzroman über die zwei Studenten verbindende Leidenschaft für Literatur und die schier unerschöpfliche Liebe eines jungen Mannes zu einer Frau über den Tod hinaus. Kein Kitsch, kein Schmalz, kein Wort zuviel, kein Seethaler. Leicht, sexy, wunderschön, traurig – gut!«
54books.de, 31.03.2015
»Handelt es sich bei diesem Werk formal tatsächlich um einen Roman? Ich bin mir nicht sicher. Auf jeden Fall lassen sich die 90 Seiten in einer Stunde zügig durchlesen, man fliegt förmlich durch den Text – und zurück bleibt man mit diesem seltsam diffusen Gefühl, das man kennt, wenn man aus einem Traum erwacht: jener Zwischenwelt, in der man sich an Sachverhalte nur noch schemenhaft erinnert, die Gefühle aber überaus präsent sind und einen noch stundenlang umklammern.«
lustzulesen.de, 27.03.2015
»Große Literatur ist ›Bonsai‹ ob der Fähigkeit des Autors, solch eine epische Handlung in so wenige Zeilen und Seiten zu verpacken, ohne dem Leser das Gefühl zu vermitteln, er habe wesentliche Teile der Handlung verpasst. Reduktion ist eine Kunst, die gelernt sein will. Erfrischend ist die Lektüre für all jene, welche wie ich oftmals das Gefühl haben, im Mainstreambrei der Literatur von unbedeutenden Nebensätzen und abschweifenden, unnötigen Passagen eingeschläfert zu werden. Alejandro Zambra beweist, dass große Literatur und schriftstellerisches Können nichts mit dem Umfang oder der Seitenanzahl zu tun haben.«
Charlotte, charlisabethsnivispluma.blogspot.de, 19.03.2015
»Zambra ist nicht nur ein guter Geschichtenerzähler. Seine Sprache ist wirklich exquisit. Jeder Satz macht
Freude. Die Prosa ist subtil, suggestiv, verspielt, von Ironie durchdrungen.
Manche werden es mögen. Andere nicht. Mir scheint das Buch ein kleines Juwel. Für alle die anspruchsvolle
Literatur lieben.«
Jules Barrois, barrois.de, 09.03.2015
»Das Buch ist eine schöne Mischung aus Humor und Melancholie. Keine der beiden Seiten wird überreizt, das Leben der Protagonisten erscheint plausibel und die Höhen und Tiefen nachfühlbar und verständlich. ... Es hat mir außerordentlich gut gefallen. Es zeigt, wie einfach gute Literatur sein kann.«
Nick, eingenickt.de, 09.03.2015

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