Theodor W. Adorno
Briefe und Briefwechsel

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Briefe und Briefwechsel - Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927–1969. Band 4.II: 1938–1944

Herausgegeben von Christoph Gödde und Henri Lonitz
Briefe und Briefwechsel
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D: 44,90 €
A: 46,20 €
CH: 77,00 sFr

Erschienen: 25.10.2004
Leinen, 662 Seiten
ISBN: 978-3-518-58423-1

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Dieser Band der Korrespondenz von Adorno und Horkheimer umspannt den Zeitraum von 1938 bis 1944 und setzt mit den letzten Wochen Adornos in England ein, die von der Arbeit an seinem >Wagner< und der Vorbereitung auf seine Mitarbeit an dem von Paul Lazarsfeld geleiteten >Princeton Radio Research Project< bestimmt sind. Er endet, als die Forschungsprojekte des Instituts für Sozialforschung über den Antisemitismus abschließend gebündelt sind. Horkheimer ist in New York als Berater des >American Jewish Comittee< tätig, Adorno entwirft in Los Angeles zahlreiche Projekte und koordiniert die empirischen Untersuchungen, die gemeinsam mit der >Public Opinion Study< Group der Berkeley-Universität unternommen werden. In die Zwischenzeit aber fallen das Ende der zuletzt in englischer Sprache erscheinenden Zeitschrift des Instituts und die Bemühungen um Forschungsstipendien für die Mitarbeiter des Instituts, die nicht mehr aus eigenen Mitteln finanziert werden können. Adornos und Horkheimers Hauptsorge ist jedoch, Zeit für die gemeinsame Arbeit zu finden. Deren erster Niederschlag sind die >Philosophischen Fragmente<, die später den Titel »Dialektik der Aufklärung« erhielten. Zahlreiche, zumeist unveröffentlichte Dokumente, die im Anhang wiedergegeben werden, ergänzen diesen zweiten Band des Briefwechsels zwischen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, der einen faszinierenden Einblick in die Werkstatt der soziologischen Aufklärer zu Zeiten des Exils gewährt.
 

Pressestimmen

»Die ... Briefsammlung macht erstmals alle verfügbaren Zeugnisse der über 40 Jahre währenden Korrespondenz Adornos mit Horkheimer in chronologischer Anordnung zugänglich und erschließt dadurch einen der philosophisch zentralen Schriftwechsel des 20. Jahrhunderts. Hierzu tragen auf vorbildliche Weise die jedem einzelnen Schriftstück gewidmeten Erläuterungen sowie das detaillierte Gesamtregister bei, dank derer die zahllosen Briefe, Postkarten und Telegramme, welche sich zu einem rund dreitausend Seiten umfassenden Textkonvolut auftürmen, in ihren jeweiligen zeithistorischen, theoretischen wie menschlich, allzu menschlichen Kontexten situierbar werden. Damit erweist sich die vierteilige Edition des Briefverkehrs zwischen Adorno und Horkheimer gleichermaßen als einzigartige Quelle zur heterogenen Bildungsgeschichte der Frankfurter Schule wie als imposante Dokumentation einer außergewöhnlichen persönlichen Verbindung.«

Thomas Wimmer, Widerspruch / Münchner Zeitschrift für Philosophie 49 (2009)

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