Marcel Proust
Briefwechsel mit der Mutter

Ausgewählt und aus dem Französischen von Helga Rieger. Mit einem Nachwort und Anmerkungen von Philip Kolb
Briefwechsel mit der Mutter
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Erschienen: 12.01.1970
Bibliothek Suhrkamp 239, Pappband, 176 Seiten
ISBN: 978-3-518-01239-0

Inhalt

Dieser Briefwechsel nimmt eine Sonderstellung ein. Die Beziehung Prousts zu seiner Mutter ist sicher die ungewöhnlichste, die die Literatur des 20. Jahrhunderts aufgezeichnet hat. In seinen Briefen wendet sich Marcel Proust (1871–1922) an die Person, die er am meisten liebte, »durch die er alles begriff«. Ihr offenbarte er seine intimsten Gedanken und sagte ohne seine sonstige exaltierte Höflichkeit seine Meinung über Menschen und Dinge. Sie hielt ihn zur schöpferischen Arbeit an. Der Tod der Mutter (1905) vertrieb ihn aus dem Paradies der Kindheit; er konnte es nun in seinem Werk neu erschaffen.

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