Dagmar von Gersdorff
Caroline von Humboldt - Eine Biographie

Caroline von Humboldt
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CH: 32,90 sFr

Erschienen: 14.03.2011
Gebunden, 289 Seiten
ISBN: 978-3-458-17502-5

Inhalt

Schiller nannte sie »ein unvergleichliches Geschöpf«, für Goethe war sie die bedeutendste Frau ihrer Zeit: Caroline von Humboldt (1766-1829). Trotzdem sah die Nachwelt in ihr lange vor allem die mustergültige Gattin Wilhelm von Humboldts. Dagmar von Gersdorff, Autorin des Erfolgsbuchs Goethes Mutter, entwirft in dieser Biographie ein neues Bild.

 

Caroline war nicht nur klug, gebildet, tatkräftig und abenteuerlustig, sie war vor allem leidenschaftlich interessiert an der Kunst und neugierig auf Menschen. Sie bereiste ganz Europa, ihr Haus in Rom wurde zum gesellschaftlichen Mittelpunkt. Sie förderte die dort lebenden deutschen Künstler und sammelte mit großem Kunstverstand.

Als die aufgeklärte Kosmopolitin, die sie war, ist uns Caroline von Humboldt heute sehr nahe. Modern erscheint sie aber auch als Liebende. Beide Ehepartner sicherten sich jedwede Freiheiten zu. Wilhelm tolerierte Carolines »zärtliches Verhältnis« zu dem charismatischen Grafen von Schlabrendorf und hatte selbst etliche Affären. Dennoch konnte er Caroline schreiben: »Ich glaube nicht, daß es noch einmal zwei Menschen auf Erden gibt, auf die das verehelichte Leben so tief und wechselseitig gewirkt hat wie bei uns.«

Pressestimmen

»Dagmar von Gersdorff hat der faszinierenden Intellektuellen, Salonière und Kunstmäzenin eine spannende Biografie gewidmet, in die sie einen wahren Schatz an Zitaten einwebt: aus den Briefen beider Humboldts und ähnlich wortgewandter Zeitgenossen. Ein sprachlicher Genuss! «

Der Tagesspiegel

»Dagmar von Gersdorff, wie immer eine souveräne und einfühlsame Biografin mit viel Sinn fürs Detail, bleibt dicht an den Dokumenten. Lange Zitate aus den Briefen untermauern ihre Erzählung.«

Klaus Bellin, Neues Deutschland

»Auf gut 250 Seiten zeichnet sie [Dagmar von Gersdorff] das Bild einer facettenreichen, hochbegabten Frau, die durchaus Gegensätze in sich vereint.«

Ulrich Boller, fnp.de

»Das Buch, konventionell im Ton, arkribisch in den Fakten, bringt uns eine außergewöhnliche, emanzipierte Frau nahe.«

Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung

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