Hermann Hesse
China - Weisheit des Ostens

Herausgegeben von Volker Michels
China
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Erschienen: 20.07.2009
suhrkamp taschenbuch 4106, Broschur, 204 Seiten
ISBN: 978-3-518-46106-8

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Die Faszination für die Kultur, Literatur und Philosophie Chinas hat Hermann Hesse zeitlebens begleitet. So durchziehen chinesische Motive, Einflüsse des Taoismus, des Konfuzianismus und des chinesischen Zen sein komplettes Werk, von Gedichten über Märchen und Erzählungen, Betrachtungen und Lektüreempfehlungen bis hinein in seinen großen Roman Das Glasperlenspiel.

Dieses Lesebuch versammelt die wichtigsten und schönsten Märchen, Erzählungen und Betrachtungen von Hermann Hesse mit chinesischen Motiven sowie seine essayistischen und literaturkritischen Publikationen und zeigt ihn als großen Kenner der chinesischen Kultur, Literatur und Philosophie.

»Wir müssen China, oder das, was es uns bedeutet, in uns selbst finden.«

Hermann Hesse

Pressestimmen

»Hermann Hesse ist zweifelsohne einer der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands. Dass der 1877 in Calw geborene Nobelpreisträger auch über eine verblüffende Weitsichtigkeit verfügte, ist nachzulesen in »Hermann Hesse: China - Weisheit des Ostens«. In einer Zeit, als hierzulande die Feindbilder von der gelben Gefahr zur Tagesordnung gehörten, war es Hesse, der China für sich entdeckte und seine zukünftige Bedeutung für die Welt vorausahnte.«

Michael Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Drei Monate lang war Hermann Hesse, der Missionarssohn, im damaligen ›Hinterindien‹, dem südlichen Golf von Bengalen, unterwegs. In Penang (heute Malaysia) und Singapur, die beide überwiegend von Chinesen besiedelt waren, lernte er die chinesische Kultur kennen und nannte das chinesische Volk ›das erste wirkliche Kulturvolk, das ich sah‹. ... Der Kolonialkritiker Hesse [wirft] einen für uns heute ungewohnten Blick auf das Reich der Mitte, als es noch nicht von einem Mao und einer Kulturrevolution gequält worden war.«

dil, Münchner Merkur

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