Colin Crouch
Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus - Postdemokratie II
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CH: 28,50 sFr
Erschienen: 19.09.2011
Klappenbroschur, 248 Seiten
ISBN: 978-3-518-42274-8
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Ein dankenswertes Buch von Colin Crouch, ein Buch das den wesentlichen Inhalt der Chicagoer Wirtschaftstheorie darstellt, die heute verkürzt als Neoliberalismus bezeichnet wird, der Autor zeigt dankenswerter Weise das auch dies nur eine Verengung des Begriffs ist. Es ist eine wirklich gelungene und fundamentierte Darstellung des Neoliberalen Denkens, das darauf aufbaut eine geschlossene Welterklärungstheorie aufzubauen und in Wahrheit eine Ideologie ist, was der Autor sehr gut daran zeigt wie die Chicagoer Schule die Widersprüche innerhalb der eigenen Denkansätze weg erklärt. Jeder der Schumpeters Geschichte des wirtschaftlichen Denkens gelesen hat, bekommt vor Augen geführt wie weit gehend zum Teil der Rückfall hinter andere Erkenntnisse ist und wie sehr der Gegensatz zwischen Staat und Markt nur Oberfläche ist.
Colin Crouch macht deutlich das die Wirtschaftstheorie aus Chicago eigentlich nur die Herrschaftsideologie der Konzerne ist und die Politik nur noch der Erfüllungsgehilfe der Konzerne ist. Was keiner mehr übersehen kann, wenn im Angesicht der Finanzkrise, das öffentliche Sparen zumindest, wenn es um die Bankenrettung geht nicht mehr notwendig ist und auch das Leistungs- und Erfolgsprinzip für die Banken und Konzene aufgehoben wird mit den Schlagwort "to big to Fall".
Gut stellt der Autor auch da, wie durch den Zugang für Arme zu den Kreditmärkten in den USA und Großbritannien, die sozialen Spannungen geheilt wurden für den Augenblick und aus den verschuldeteten Kleinbürger treue Anhänger konservativer Werte werden.
Schließlich und nur darauf kommt es zeigt er auf, das alle ungerechten Systeme an einen Endpunkt kommen und das der einzelne im Rahmen der Zivilgesellschaft die Möglichkeit hat die Welt mit positiver zu gestalten.
Colin Crouch macht deutlich das die Wirtschaftstheorie aus Chicago eigentlich nur die Herrschaftsideologie der Konzerne ist und die Politik nur noch der Erfüllungsgehilfe der Konzerne ist. Was keiner mehr übersehen kann, wenn im Angesicht der Finanzkrise, das öffentliche Sparen zumindest, wenn es um die Bankenrettung geht nicht mehr notwendig ist und auch das Leistungs- und Erfolgsprinzip für die Banken und Konzene aufgehoben wird mit den Schlagwort "to big to Fall".
Gut stellt der Autor auch da, wie durch den Zugang für Arme zu den Kreditmärkten in den USA und Großbritannien, die sozialen Spannungen geheilt wurden für den Augenblick und aus den verschuldeteten Kleinbürger treue Anhänger konservativer Werte werden.
Schließlich und nur darauf kommt es zeigt er auf, das alle ungerechten Systeme an einen Endpunkt kommen und das der einzelne im Rahmen der Zivilgesellschaft die Möglichkeit hat die Welt mit positiver zu gestalten.
Reiner Girstl, 05.10.2011
© Jürgen Bauer









