al-Nawawi
Das Buch der Vierzig Hadithe - Kitab al-Arba'in. Mit dem Kommentar von Ibn Daqiq al-'Id

Aus dem Arabischen übersetzt und mit einem Kommentar herausgegeben von Marco Schöller.
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D: 32,00 €
A: 32,90 €
CH: 42,90 sFr

Erschienen: 01.10.2007
Leinen, 805 Seiten
ISBN: 978-3-458-70006-7

Inhalt

Der arabische Begriff Hadith bezeichnet eine Überlieferung, die eine Aussage des Propheten Muhammad (gest. 632) mitteilt oder von einer Handlung des Propheten berichtet. Das Wissen um die Überlieferungsketten und die Sammlung von Hadithen wurden bald ein zentraler Bestandteil muslimischer Gelehrsamkeit. Darüber hinaus erfüllten gerade die Hadithe den Anspruch des Islam, den Gläubigen einen modellhaften Lebensentwurf anzubieten, der alle Aspekte des Alltags und des gesamten Lebens umfaßt: »Im Gottgesandten habt ihr doch ein schönes Beispiel« (Koran 33:21.)
Der berühmte syrische Gelehrte Yahya ibn Sharaf al-Nawawi (1233-1277) traf aus der umfangreichen Hadithliteratur eine pointierte Auswahl, die er das Buch der vierzig Hadithe nannte und das die zentralen Lehren des Islam beinhaltet: »Jeder dieser vierzig Hadithe ist ein gewaltiger Pfeiler von den Pfeilern der Religion. Von jedem dieser Hadithe haben Gelehrte verschiedentlich gesagt, er sei der Dreh- und Angelpunkt des Islam oder er enthalte die halbe Glaubenslehre des Islam oder ein Drittel davon oder doch etwas Vergleichbares.« Bis heute stellt das Buch der vierzig Hadithe eine Art Katechismus des islamischen Glaubens dar, es ist in allen islamischen Ländern populär.
Die neue Ausgabe bringt neben der Übersetzung der Hadithe an-Nawawis Einleitung und seine ausführlichen Erläuterungen. Sie werden ergänzt durch eine Übersetzung des Kommentars von Ibn Daqiq al-Id, eines der ältesten Kommentare zum Buch der vierzig Hadithe. Zusammen mit dem Kommentar des Herausgebers dieser Ausgabe zeigt der Band damit sowohl die muslimische als auch die westliche Perspektive auf eine der berühmtesten Hadithsammlungen.

Kommentare

Zu Adam Weltz:
Viele Islamwissenschaftler machen den Fehler, dass sie einzelne Kriegsverse oder Kampfhadeethe zitieren und dann die ganze Religion als feindselig darstellen. Der Islam ist sowohl Lebens- als auch Staatsordnung, also Geist und Politik...und jeder Staat erfordert eine Militärordnung, ohne ihn existiert kein Staat.
Karim Hamahdi, 17.09.2009

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