Hg.: Roald Hoffmann, Iain Boyd Whyte
Das Erhabene in Wissenschaft und Kunst - Über Vernunft und Einbildungskraft

Herausgegeben von Roald Hoffmann und Iain Boyd Whyte. Aus dem Englischen von Friedrich Griese unter Mitarbeit von Trixi Bücker
Das Erhabene in Wissenschaft und Kunst
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D: 14,00 €
A: 14,40 €
CH: 20,90 sFr

Erschienen: 19.04.2010
eu 33, Broschur, 221 Seiten
ISBN: 978-3-518-26033-3

Inhalt

Im 19. Jahrhundert wurde das Erhabene zu einem der ästhetischen Schlüsselbegriffe der Romantik. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts lebte das Interesse am Erhabenen wieder auf, etwa in der Debatte um die abstrakte Kunst. Auch die Naturwissenschaften erheben Anspruch auf das Erhabene. Wissenschaftler haben begonnen, die physiologischen und genetischen Grundlagen unseres Verständnisses für das Schöne und das Erhabene aufzuspüren. Die zeitgenössische Neurophysiologie erfaßt die Landschaft unserer Emotionen, während sich die Biologie damit beschäftigt, wie neuronale Impulse zu ästhetischen Urteilen führen. In der Naturwissenschaft und in der Kunst konfrontiert uns das Nachdenken über das Erhabene mit der Art und Weise, wie wir mit dem vollkommen Neuen, dem Extremen und dem Undarstellbaren umgehen. Wissenschaft ist ständig mit dem Problem konfrontiert, das zu beschreiben, was jenseits bisheriger Erfahrung und jenseits des gesunden Menschenverstandes liegt. Das ist das Reich des Erhabenen.

Führende Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen in diesem Band sowohl die Gemeinsamkeiten von Forschungsstrategien in Kunst und Wissenschaft als auch ihre wesentlichen Unterschiede.

 

"Es gibt seit mehreren Jahren ein erneutes Interesse am Phänomen des Erhabenen, mit dem die vorherrschende rationalistische und reduktive Sicht auf unsere Welt hinterfragt werden kann, um tieferliegendere und komplexere Schichten, das Heroische, das Geheimnisvolle und das Numinose, zu erforschen."

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