Joachim Schummer
Das Gotteshandwerk - Die künstliche Herstellung von Leben im Labor

Das Gotteshandwerk
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D: 12,00 €
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CH: 17,90 sFr

Erschienen: 18.04.2011
eu 39, Broschur, 239 Seiten
ISBN: 978-3-518-26039-5

»Was der Autor mit seiner klaren Sprache, historischer Genauigkeit und erkenntnisphilosophischer Schulung  herausarbeitet, sollte Pflichtlektüre in Biologie-Studiengängen werden.«

Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur

 

Inhalt

Je lauter die Wissenschaft verkündet, Leben im Labor herstellen zu wollen, desto heftiger wird ihr vorgeworfen, Gott ins Handwerk zu pfuschen. Je schriller Kritiker der Wissenschaft entgegenhalten, Gott zu spielen, um so erstrebenswerter erscheint ihr das Gotteshandwerk. Vor dem Hintergrund einer kurzen Kulturgeschichte der Lebensherstellung – von Aristoteles über Frankenstein bis zur Synthetischen Biologie und Craig Venter – plädiert Joachim Schummer für eine Versachlichung der hitzigen Debatte. Denn die Herstellung von Leben ist ein so fragwürdiges wissenschaftliches oder technisches Ziel, wie der Vorwurf des Gottspielens ein zweifelhafter theologischer oder ethischer Einwand ist.  

Pressestimmen

»Hinter den lustigen Episoden einer vergessenen Wissenschaftsgeschichte entfaltet das Buch von Joachim Schummer jedenfalls eine nachhaltige Wirkung auf das moralische Verständnis der Chemie des Lebens.«

Ulrich Kühne, Die Tageszeitung

»Das Thema ist emotional aufgeladen. Schummers Analysen könnten da deeskalierend wirken, wegen des unaufgeregten, unpolemischen Tons; weil er eine Brücke zwischen Geistes- und Naturwissenschaften schlägt; auch weil er das Thema auf eine kulturgeschichtliche und eine wissenschaftshistorische Basis stellt, von der aus man weiterdenken und weiterdiskutieren kann. Man sollte dieses Buch kennen, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzen will - jenseits von Entrüstung und Faszination.«

Helmut Petzold, Bayern 2

»Schummers Beitrag kann ... als eine säkulare Stimme zur Versachlichung beitragen - und damit womöglich auch beitragen dazu, da? Europa und Amerika sich geistespolitisch wieder näherkommen.«

MG, Philosophische Rundschau Heft 3/2011, Band 58

»Eingerahmt in dem im Inhalt schwergewichtigen kleinen Buch ist das zentrale Kapitel über Tatsache und mediale Resonanz von JCVs ›Gottesspielen‹ von ebenso durchdachten und äußerst verständlich geschriebenen, Quellen ausschöpfenden Ein- und Ableitungen über das ›Gotteshandwerk‹ und die verqueren Wandlungen der Herstellungsmoral von ›Leben‹ mit der Entwicklung der modernen Wissenschaft ...«

Lothar Jaenicke, Biospektrum 6/2011

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