Leonora Carrington
Das Haus der Angst

Aus dem Englischen von Heribert Becker und Edmund Jacoby. Mit einem Nachwort von Christiane Meyer-Thoss
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CH: 24,50 sFr

Erschienen: 21.04.2008
Bibliothek Suhrkamp 1427, Gebunden, 245 Seiten
ISBN: 978-3-518-22427-4

Inhalt

»Wo kommen auf einmal diese beiden sonderbaren Gestalten her, die langsam die Straße entlanggehen, gefolgt von tausend Zwergen? Ist das der Mann, den man wegen seiner sanften und grimmigen Gemütsart Loplop, den obersten der Vögel, nennt? ... Und die Frau, um deren Oberarm sich eine dünne Blutspur windet – sollte das etwas die Windsbraut sein?« So fragt Max Ernst in seiner Einleitung zur Titelgeschichte dieses 1988 von der »Windsbraut« zusammengestellten Bandes, der fünf weitere Erzählungen und zwei Romane Der kleine Francis und Unten enthält. Leonora Carrington (geboren 1917) entfloh früh dem großbürgerlichen Milieu, um mit Max Ernst, „Loplop“,  nach Paris und dann weiter nach Südfrankreich zu ziehen. Ihr Schlüsselroman Der kleine Francis (hier zum ersten Mal auf deutsch) schildert, phantastisch verkleidet, die Erlebnisse des Sommers 1937 im provenzalischen Saint-Martin-d’Ardèche. Max Ernst wurde nach Ausbruch des Krieges interniert. Als Carringtons Befreiungsbemühungen fehlschlugen, floh sie nach Spanien. Unterwegs wurde sie wahnsinnig. Unten, ihr berühmter Bericht, beschreibt den Abstieg in das Reich des Wahns und wie sie ihm unter Aufbietung aller Willenskräfte entkam – und endet mit einem Postskriptum aus dem Jahr 1987. Da wohnte Leonora Carrington, die Malerin, Autorin,  Surrealistin, schon seit vielen Jahren, hochberühmt und kaum erreichbar, in Mexiko.

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