Peter Sloterdijk
Das Schelling-Projekt - Bericht

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CH: 35,50 sFr

Erschienen: 12.09.2016
Gebunden, 251 Seiten
ISBN: 978-3-518-42524-4
Auch als eBook erhältlich

Der neue große Roman von Peter Sloterdijk


Eine in die Jahre gekommene Fünferbande, drei Männer, zwei Frauen, stellt bei einer Bonner Institution den Antrag auf Förderung des Projekts »Zwischen Biologie und Humanwissenschaften: Zum Problem der Entfaltung luxurierender weiblicher Sexualität auf dem Weg von den Hominiden-Weibchen zu den Homo-sapiens-Frauen aus evolutionstheoretischer Sicht mit ständiger Rücksicht auf die Naturphilosophie des Deutschen Idealismus«.

Peer Sloterdijk skizziert das Unternehmen in Form eines klassischen Briefes, worauf die Mitstreiter per E-Mail antworten und auf diese Weise einen regen Austausch untereinander von mehr oder weniger intimen Überzeugungen und Geständnissen in Gang setzen. (Man begegnet sich persönlich nur kurz in Bonn und Karlsruhe nach dem erwartbaren Ablehnungsbescheid, und dabei kommt es zu unerwarteten Gemengelagen).

Die (kulturellen und erotischen) Abenteuer der angeblich nur auf das Projekt konzentrierten Runde präsentieren sich als subjektiv gefärbte Erzählungen, die geprägt sind durch die (intimen) Lehrjahre der Zeit nach 1968: Geschichte und persönliche Erfahrungen sind eng miteinander verwoben. So genießt der Leser, da alle Beteiligten sich zur Selbstentblößung auf allen menschlichen Gebieten verpflichten, den erotischen Roman mit den Sloterdijkschen überraschenden Pointen und Übertreibungen. Durch die Erzählweise folgt eine erotische Geschichte auf die nächste: Ironie und Direktheit gehen bei dem philosophierenden Schriftsteller und literarischen Philosophen Peter Sloterdijk eine Liaison ein.

Pressestimmen

»Sein witzigstes Buch seit Menschengedenken.«

Ronald Pohl, der Standard, Wien

»Dieser Roman gehört wohl zum Lockersten, Vergnüglichsten, was Sloterdijk je geschrieben hat.«

Eberhard Geisler, taz. die tageszeitung

»... eine hinreißende, sehr witzige und hintergründige Satire über den Forschungssbetrieb ...«

Thomas Kliemann, General-Anzeiger Bonn

»Der Karlsruher Meisterdenker präsentiert sich selbstironisch und bescheiden, bubenhaft übermütig und altersweise wie nie.«

Martin Halter, Badische Zeitung

» ... eine lustig-lukrative Lektüre«

Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur

»Die Erörterungen zum weiblichen Orgasmus setzen nun eine Bilderflut sondergleichen, einen Tsunami fantastisch ausgreifender Assoziationen und Metaphern, so geistreich-gebildeter wie unverschämter Extemporationen frei.«

Markus Schwering, Berliner Zeitung

»Das Schelling-Projekt ist ein unterhaltsam zu lesender Beitrag zur Evolutionsgeschichte, in dem Sloterdijk in gewohnt assoziativer Manier sein philosophisches Stammpotenzial zitiert: Hegel, Fichte, Schopenhauer, Wittgenstein, Nietzsche und hier besonders Friedrich Schelling ...«

Res Strehle, Der Bund

»Wenn der Denker bei seinem Kerngeschäft bleibt, resultieren durchaus faszinierende Ausführungen gerade über Schelling und die Naturphilosophie des Deutschen Idealismus.«

Julian Schütt, SRF

Kommentare

»Sloterdijk gelingt mit seinem Roman ein Stück höchst gegenwärtiger Literatur ... «
Markus Steinmayr, 30.03.2017

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