Jaume Cabré
Das Schweigen des Sammlers - Roman

Aus dem Katalanischen von Kirsten Brandt und Petra Zickmann
Das Schweigen des Sammlers
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Erschienen: 12.12.2011
Gebunden, 847 Seiten
ISBN: 978-3-458-17522-3

Inhalt

An jenem Tag verstand ich, daß ich von dem gleichen Dämon besessen war wie mein Vater. Das Kribbeln im Bauch, das Jucken in den Fingern, der trockene Mund …

Der Antiquitätenladen des Vaters in Barcelona ist eine wahre Schatzkammer, doch die Faszination des jungen Adrià gehört allein einer wertvollen Geige aus dem 18. Jahrhundert mit einem bezaubernden Klang, die erste aus den Händen des berühmten Geigenbauers Lorenzo Storioni aus Cremona. Heimlich tauscht der Musikschüler Adrià sie eines Tages mit seiner eigenen Geige aus, um sie stolz seinem besten Freund Bernat zu zeigen. Als er die Storioni zurücklegen möchte, sind seine Geige und sein Vater verschwunden, der Antiquitätenhändler wurde kaltblütig ermordet. In Adrià keimen Schuldgefühle auf.Viele Jahre danach – Adrià ist inzwischen Gelehrter und Sammler – sucht er das Rätsel um die Herkunft der Storioni zu lösen und so den wahren Grund für den Mord herauszufinden. Doch er ahnt nicht, daß die Vergangenheit des Musikinstruments eine Geschichte von Familiengeheimnissen und dunklen Mordfällen, von Haß und Intrigen, Liebe und Verrat birgt. Der Schatten dieser Ereignisse ragt über viele Jahrhunderte europäischer Geschichte bis in Adriàs unmittelbare Gegenwart und droht ihm alles zu nehmen – auch seine große Liebe Sara.

Pressestimmen

»Ergreifende Story um Liebe, Hass und Verrat.«

Joy Februar 2012

»Cabré hat einen Jahrhundertroman im Wortsinne geschrieben. ... Historien- und Schelmenroman, auch Krimi und Liebesgeschichte ist dieses Buch, das sich als 800-seitige Zeitmaschine geriert. Cabré erzählt nicht chronologisch, sondern überblendet die Ebenen auf eine eigentümliche Weise. ... Virtuos ist das und erhellend, wenn geschichtliche Parallelen dadurch offenbart werden. Die Passagen, in der sich die Inquisition mit der Nazi-Zeit überlagert, sind waghalsig, angreifbar – und auf provozierende Weise richtig.«

merkur-online.de

»...ein Mosaik, das Cabré da zusammensetzt. Nicht einfach, sich hineinzufinden - aber höchst lohnend.«

Hellweger Anzeiger

»Vielsprachig ist dieser Roman, in dem sich die Handlungsstränge pausenlos überlagern, Menschen, Schauplätze und Ereignisse auf kunstvolle Weise verschränkt sind. ... Ein Stück Weltliteratur auf Katalanisch.«

Katja Lückert, NDR

»Cabré versteht es einfach Figuren, zu entwerfen und sie in dramatische Situationen zu setzen, denen wir dann atemlos folgen. ... Er hat eine Sprache gewählt, die ... uns reinzieht, die dramatisch ist, die sehr faszinierend ist.«

Johannes Kaiser, hr2 Kultur

»Cabré ist wieder ein großer Wurf gelungen. Um es mit den Worten des Vaters Felix Ardèvols zu sagen: Gaudium magnum!«

Annika Müller, Stuttgarter Zeitung

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Kommentare

Ein wunderbar phantastisches Buch, eine Handlung und ein Personaltableau, wie es nur in einem guten Roman möglich ist. Die Lektüre fasziniert und der Roman verführt ein wenig zum "Verschlingen".
Wannenmacher, 27.01.2012

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