Elizabeth Kolbert
Das sechste Sterben - Wie der Mensch Naturgeschichte schreibt

Aus dem Englischen von Ulrike Bischoff Mit zahlreichen Abbildungen
Leseprobe » Bestellen »


D: 24,95 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 31.03.2015
Gebunden, 312 Seiten
ISBN: 978-3-518-42481-0

»... das liest sich spannend wie ein Wissenschaftskrimi.«

Reiner Klingholz, DIE ZEIT

 

Inhalt

Sie haben noch nie etwas vom Stummelfußfrosch gehört? Oder dem Sumatra-Nashorn? Gut möglich, dass Sie auch nie von ihnen hören werden, denn sie sind dabei auszusterben. Wir erleben derzeit das sechste sogenannte Massenaussterbeereignis: In einem relativ kurzen Zeitraum verschwinden ungewöhnlich viele Arten. Experten gehen davon aus, dass es das verheerendste sein wird, seit vor etwa 65 Millionen Jahren ein Asteroid auf der Erde einschlug, mit den bekannten Folgen für die Dinosaurier. Doch dieses Mal kommt die Bedrohung nicht aus dem All, sondern wir tragen die Verantwortung.

Wie keine andere Gattung zuvor haben wir Menschen das Leben auf der Erde verändert. In ihrem New York Times-Bestseller erklärt uns Elizabeth Kolbert, wie das geschehen konnte: Sie spricht mit Geologen, die verschwundene Ozeane erforschen, begleitet Botaniker, die der Waldgrenze in den Anden folgen, und begibt sich gemeinsam mit Tierschützern auf die Suche nach den letzten Exemplaren gefährdeter Arten. Sie zeigt, wie ernst die Lage ist, und macht uns zu unmittelbaren Zeugen der dramatischen Ereignisse auf unserem Planeten.

»Eine der besten Wissenschaftsautorinnen überhaupt.« Al Gore

»Elizabeth Kolbert beschreibt mit schmerzlicher Schönheit die Auswirkungen, die unsere Spezies auf alle anderen Lebensformen in unserem riesigen Universum hat. Ihr Buch lässt einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen und ist gleichzeitig absolut notwendig.« T. C. Boyle

Im Original erschienen unter dem Titel The Sixth Extinction: An Unnatual History (Henry Holt & Co.).

Mehr zum Thema

Wir haben relevante Videos und aktuelle Beiträge zum Thema für Sie zusammengetragen. Diese Auflistung finden Sie bitte auf der Website von Storify, einem Online-Dienst zum Kuratieren von Informationen.

Pressestimmen

»Die Journalistin des amerikanischen Magazins ›The New Yorker‹ schildert ... ihre beklemmende Reise an die Horte biologischer Vielfalt, die zugleich Stätten des Niedergangs sind. Überall stieß sie auf Vorboten einer Katastrophe.«

Johann Grolle, DER SPIEGEL 17/2015

»...ein Volltreffer, ein Musterbeispiel für guten Wissenschaftsjournalismus: auf unterhaltsame Weise lehrreich, aufregend nüchtern und in seinem Beispielreichtum gnadenlos präzise.«

Dieter Schnaas, WirtschaftsWoche

»Manche Bücher können das Leben verändern. Elizabeth Kolbers Das sechste Sterben hat auch diese Kraft dazu.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Leicht verständlich und schön bündig stellt Kolbert selbst komplexe Phänomene vor, wie die Versauerung der Meere durch den menschlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Kolberts Buch umfasst so viele neue Informationen, dass es niemals langweilig wird. ... Elizabeth Kolberts Sachbuch sollte jeder lesen, ob Jung oder Alt. Es setzt ins Bild und berührt – ohne zu belehren.«

BÜCHERmagazin 4/2015

»Trotz ihrer drastischen Vergleiche ist ihr in Amerika vielbeachtetes und preisgekröntes Buch kein pathetisches Plädoyer, sondern ein spannendes und akribisch recherchiertes Sachbuch, das Recherchearbeit, Reportage und Erzählung vereint.«

Paul Hafner, Buchkultur April/Mai 2015

»Hochspannend und frisch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.«

stern

»Zwischen Erschrecken und Faszination der gegenwärtigen Erkenntnisse recherchierte sie für ihre packende Dokumentation, die sich als eine lebendige, informative Reportage liest.«

Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung

»Kolbert, die für dieses Buch den Pulitzer-Preis bekommen hat, schreibt sehr anschaulich. Das Buch ist nie wissenschaftlich überfrachtet, sondern gut lesbar für alle.«

Roland Mischke, Nürnberger Nachrichten

Videobeiträge

Audiobeiträge

Nachrichten

Kommentare

»Mal reportagehaft, mal literarisch mit herrlich erfrischenden, aber stets prägnanten Vergleichen schildert sie ihre Erlebnisse, essayistisch hingegen formuliert sie ihre Erkenntnisse und persönlichen Gedanken. Nie wird es langweilig, vielmehr ensteht eine sehr subtile Spannung, der sich sicherlich kaum ein an Natur interessierter oder allgemein neugieriger Leser entziehen kann, der bei seiner Lektüre das Gefühl bekommt, ein Begleiter der Autorin auf ihren interessanten Reisen zu sein ... Der Band ist über sein enthaltenes Wissen und seinen unvergleichlichen Stil hinaus ein sehr eindringliches Plädoyer für den Erhalt der kostbaren Natur, zu der wir selbst gehören und deren Zerstörung den Menschen womöglich selbst an den Abgrund drängen könnte.«
Constanze Matthes, zeichenundzeiten.com, 09.05.2015

Kommentieren