Masha Gessen
Der Beweis des Jahrhunderts - Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman

Aus dem Englischen von Michael Müller
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D: 22,95 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 17.06.2013
Gebunden, 321 Seiten
ISBN: 978-3-518-42370-7

»Eine faszinierende Biografie.«
The New York Review of Books

Ein Rätsel, ein Preis und ein Genie, das verschwand.

Im Jahr 2000 veröffentlichte das Clay Institute eine Liste mit sieben Rätseln der Mathematik und setzte ein Preisgeld von jeweils einer Million US-Dollar für deren Lösung aus. Eines dieser berühmten »Millennium-Probleme« war der Beweis der Poincaré-Vermutung, an dem sich die klügsten Köpfe seit fast hundert Jahren die Zähne ausbissen. 2002 wurde der Beweis erbracht – von Grigori Jakowlewitsch »Grischa« Perelman, einem exzentrischen russisch-jüdischen Mathematiker. Es war eine Sensation, die Welt der Mathematik lag ihm zu Füßen, und er bekam das Preisgeld zugesprochen. Aber er lehnte ab, nicht nur das Geld, sondern zunehmend auch die Welt. Heute lebt Grischa Perelman, den manche mit Isaac Newton vergleichen, ohne Festanstellung und völlig zurückgezogen bei seiner Mutter in St. Petersburg. Warum war gerade er in der Lage, das Problem zu lösen – und was ist danach mit ihm geschehen?

Masha Gessen begibt sich auf Perelmans Spuren, von seinen Anfängen als Wunderkind im Leningrad der 1970er Jahre bis zu seinem Rückzug. Aus Gesprächen mit ehemaligen Mitschülern, Lehrern und Kollegen entsteht nach und nach das Bild eines Mannes, dessen fast übermenschliche gedankliche Strenge ihn zu mathematischen Höchstleistungen befähigt, aber auch immer stärker von der Welt entfremdet.

Der Beweis des Jahrhunderts ist eine spannende Reise in die Welt der Mathematik. Vor allem aber wird die faszinierende Geschichte eines der größten Genies unserer Zeit erzählt. Eine Geschichte von Triumph und Tragik.

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»Eine faszinierende Biografie.«
The New York Review of Books

 

Ein Rätsel, ein Preis und ein Genie, das verschwand.

Im Jahr 2000 veröffentlichte das Clay Institute eine Liste mit sieben Rätseln der Mathematik und setzte ein Preisgeld von jeweils einer Million US-Dollar für deren Lösung aus. Eines dieser berühmten »Millennium-Probleme« war der Beweis der Poincaré-Vermutung, an dem sich die klügsten Köpfe seit fast hundert Jahren die Zähne ausbissen. 2002 wurde der Beweis erbracht – von Grigori Jakowlewitsch »Grischa« Perelman, einem exzentrischen russisch-jüdischen Mathematiker. Es war eine Sensation, die Welt der Mathematik lag ihm zu Füßen, und er bekam das Preisgeld zugesprochen. Aber er lehnte ab, nicht nur das Geld, sondern zunehmend auch die Welt. Heute lebt Grischa Perelman, den manche mit Isaac Newton vergleichen, ohne Festanstellung und völlig zurückgezogen bei seiner Mutter in St. Petersburg. Warum war gerade er in der Lage, das Problem zu lösen – und was ist danach mit ihm geschehen?

Masha Gessen begibt sich auf Perelmans Spuren, von seinen Anfängen als Wunderkind im Leningrad der 1970er Jahre bis zu seinem Rückzug. Aus Gesprächen mit ehemaligen Mitschülern, Lehrern und Kollegen entsteht nach und nach das Bild eines Mannes, dessen fast übermenschliche gedankliche Strenge ihn zu mathematischen Höchstleistungen befähigt, aber auch immer stärker von der Welt entfremdet.

Der Beweis des Jahrhunderts ist eine spannende Reise in die Welt der Mathematik. Vor allem aber wird die faszinierende Geschichte eines der größten Genies unserer Zeit erzählt. Eine Geschichte von Triumph und Tragik.

Im Original erschienen unter dem Titel Perfect Rigor. A Genius and the Mathematical Breakthrough of the Century (Houghton Mifflin Harcourt).

Pressestimmen

»Masha Gessen geht es nicht um die Mathematik selbst, sondern um die Menschen hinter der Mathematik.«

Heinrich Hemme, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... eine bemerkenswerte Biografie.«

Anna Pritzkau, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Das Buch liest sich wie ein Krimi...«
DIE WELT

»Der Beweis der Jahrhunderts ist kein wissenschaftliches Buch - sondern ein Buch über Wissenschaft und das, was sie mit den Menschen macht.«

Thomas André, SPIEGEL ONLINE

»Man kann Masha Gessens Buch mit Gewinn lesen.«

Norbert Lossau, Die Literarische Welt

»Der Beweis des Jahrhunderts gibt hervorragende Einsichten in den Kosmos der Mathematik sowie dessen Protagonisten... So kann man sogar als mathematisch Ungebildeter an einer spannenden Jagd um das Geheimnis einer hundert Jahre alten Vermutung teilhaben und das Treiben der handelnden Personen staunend beobachten.«

Christoph Mahnel, literaturmarkt.info

»Gessen zeichnet ein stimmiges, eindringliches Bild von dem Mathematiker. Es zeigt einen verschlossenen Menschen, dessen Gedankenwelt geprägt ist von strengen Geometrien, Logik und Zahlen, und macht ein Stück weit begreifbar, warum er sich so ungewöhnlich verhielt.«

Thorsten Naeser, spektrum.de

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