Jean-Michel Guenassia
Der Club der unverbesserlichen Optimisten - Roman

Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
Der Club der unverbesserlichen Optimisten
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D: 24,90 €
A: 25,60 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 14.03.2011
Gebunden, 687 Seiten
ISBN: 978-3-458-17496-7

»Der Franzose Jean-Michel Guenassia hat mit Der Club der unverbesserlichen Optimisten den Roman einer Epoche vorgelegt. Er schildert die intellektuelle Welt der Pariser Nachkriegsjahre.«

Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung

Inhalt

Jedes Jahr wählen 1500 Obersc­hüler aus ganz Frankr­­eich aus der Longli­­st des Prix Goncou­­rt ein Buch aus, desse­­n Autor sie den »Prix Goncou­­rt des lycéens« verle­­ihen.­­ 2009 erhie­­lt ihn Jean-Michel­­ Guenas­­sia für den Club der unver­­besse­­rlich­­en Optimi­­sten. ­­

Mit dem Club hat Guenas­­sia den »Roman einer­­ Genera­­tion«, die »melan­­choli­­sche Chroni­­k einer­­ Adoles­­zenz« gesch­­riebe­­n. 1959, als Michel­­ in Paris seine­­n zwölften­­ Geburt­­stag feier­­t, stößt er im Hinter­­zimme­­r eines­­ Bistro­­s auf den »Club der unver­­besse­­rlich­­en Optimi­­sten«. Die folge­­nden fünf Jahre, bis zum Schula­­bschl­­uß, wird ihn diese­­ Versam­­mlung­­ von Männern­­ besch­­äftige­­n, die trotz­­ allem­­ Optimi­­sten gebli­­eben sind: Emigra­­nten aus dem Ostblo­­ck, enttäuscht­­e und verfo­­lgte Kommun­­isten­­, Juden, Querköpfe, Intell­­ektue­­lle, Schach­­spiel­­er. Deren drama­­tisch­­e Lebens­­gesch­­ichte­­n begle­­iten, kontr­­apunk­­tiere­­n, verdu­­nkeln­­ und erhel­­len Michel­­s Aufwac­­hsen.­­ Es ist die Zeit des Kalten­­ Kriegs­­. In Algeri­­en werde­­n die Unabhängigk­­eitsb­­estre­­bunge­­n bekri­­egt; der Rock ’n’ Roll erobe­­rt die Jugend­­. Sascha­­, spät zum Club dazug­­estoßen, wird ausge­­schlo­­ssen.­­ Er hilft­­ Michel­­ bei seine­­n Anfängen als Fotogr­­af. Eine alte Geschi­­chte wird diese­­m Sascha­­ zur Last geleg­­t. Dabei hat er sich, damal­­s in der Sowjet­­union­­, korre­­kt verha­­lten – was sich jedoc­­h erst nach seine­­m Selbst­­mord 1964 ...

»Der Franzose Jean-Michel Guenassia hat mit Der Club der unverbesserlichen Optimisten den Roman einer Epoche vorgelegt. Er schildert die intellektuelle Welt der Pariser Nachkriegsjahre.«

Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung

 

Inhalt

Jedes Jahr wählen 1500 Obersc­hüler aus ganz Frankr­­eich aus der Longli­­st des Prix Goncou­­rt ein Buch aus, desse­­n Autor sie den »Prix Goncou­­rt des lycéens« verle­­ihen.­­ 2009 erhie­­lt ihn Jean-Michel­­ Guenas­­sia für den Club der unver­­besse­­rlich­­en Optimi­­sten. ­­

Mit dem Club hat Guenas­­sia den »Roman einer­­ Genera­­tion«, die »melan­­choli­­sche Chroni­­k einer­­ Adoles­­zenz« gesch­­riebe­­n. 1959, als Michel­­ in Paris seine­­n zwölften­­ Geburt­­stag feier­­t, stößt er im Hinter­­zimme­­r eines­­ Bistro­­s auf den »Club der unver­­besse­­rlich­­en Optimi­­sten«. Die folge­­nden fünf Jahre, bis zum Schula­­bschl­­uß, wird ihn diese­­ Versam­­mlung­­ von Männern­­ besch­­äftige­­n, die trotz­­ allem­­ Optimi­­sten gebli­­eben sind: Emigra­­nten aus dem Ostblo­­ck, enttäuscht­­e und verfo­­lgte Kommun­­isten­­, Juden, Querköpfe, Intell­­ektue­­lle, Schach­­spiel­­er. Deren drama­­tisch­­e Lebens­­gesch­­ichte­­n begle­­iten, kontr­­apunk­­tiere­­n, verdu­­nkeln­­ und erhel­­len Michel­­s Aufwac­­hsen.­­ Es ist die Zeit des Kalten­­ Kriegs­­. In Algeri­­en werde­­n die Unabhängigk­­eitsb­­estre­­bunge­­n bekri­­egt; der Rock ’n’ Roll erobe­­rt die Jugend­­. Sascha­­, spät zum Club dazug­­estoßen, wird ausge­­schlo­­ssen.­­ Er hilft­­ Michel­­ bei seine­­n Anfängen als Fotogr­­af. Eine alte Geschi­­chte wird diese­­m Sascha­­ zur Last geleg­­t. Dabei hat er sich, damal­­s in der Sowjet­­union­­, korre­­kt verha­­lten – was sich jedoc­­h erst nach seine­­m Selbst­­mord 1964 herau­­sstel­­lt. Im selbe­­n Jahr wird der Club gesch­­losse­­n. Michel­­s Liebe wande­­rt mit ihrer­­ Famili­­e nach Israel­­ aus. Michel­­ Marini­­ muß sich neu orien­­tiere­­n.

Pressestimmen

»Der Club der unverbesserlichen Optimisten ist das farbige Porträt einer Zeit und einer Szene, in der sich die politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts vielfältig brechen. Zu einem eingängigen Lesestoff wird der Roman, weil Guenassia Charaktere entfaltet, die nicht vom Reißbrett stammen und weder das Private dem Politischen noch das Politische dem Privaten opfern. Und selbst wer noch nie einen Fuß in den Jardin du Luxembourg gesetzt hat, wird diesen zwischen Melancholie und ›élan vital‹ changierenden Roman mit Gewinn lesen.«

Rainer Moritz, Die Welt

»Die Weltgeschichte wird in diesem spannenden, vielstimmigen und immer wieder berührenden Buch auf ihre Konsequenzen für den einzelnen Menschen hin abgeklopft. So werden die hohlen Versprechungen der Ideologen unweigerlich genauso entlarvt wie die irrsinnig leichte Verführbarkeit so vieler Zeitgenossen.«

Christoph Vormweg, Deutschlandfunk

»Guenassias Roman, in Frankreich mit dem Prix Goncourt des Lycées ausgezeichnet, ist ein sensibler Bericht über das jugendliche Erwachen in einer politisch turbulenten Zeit und ein facettenreiches Porträt der französischen Nachkriegsgeneration.«

Anke Breitmaier, Eßlinger Zeitung

»Der Club der unverbesserlichen Optimisten ist vieles: ein süffig geschriebener Entwicklungsroman, der Roman einer Familie, in der die Risse nicht mehr zu kitten sind, aber auch ein eminent politisches Buch. ... Eine seltene Kombination: lehrreiche Lektüre, unterhaltsam dargeboten.«

Andrea Bollinger, Basler Zeitung
»Der Club der unverbesserlichen Optimisten ist ein ungemein facettenreicher Roman. Einerseits ein Familiendrama, andererseits ein sehr politisches Buch, das in vielerlei Schicksalen gleich mehrere politische Katastrophen des 20. Jahrhunderts spiegelt. … Die Faszination des Heranwachsenden Michel für die intellektuelle Dichte und historische Tiefe der Gespräche im Optimisten-Club teilt der Leser sofort – und kann sich an einem vorzüglichen Epochenporträt berauschen.«
Sebastian Blottner, kultiversum.de

»Eine gelungene Mischung aus französischem Charme und Intellektualismus mit einer Prise Kitsch und eine Spur Skurrilität. … Ein Buch voll ungebrochenem Optimismus. Manchmal auch sentimental. Ein wunderbarer Schmöker.«

Hubert Holzmann, titel-magazin.de

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