Konrad Wolf
Der geteilte Himmel - Nach der Erzählung von Christa Wolf

265 Minuten. Farbe und Schwarzweiß Zwei DVDs mit einem Essay von Ulla Unseld-Berkéwicz
Der geteilte Himmel
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D: 29,90 €
A: 30,80 €
CH: 42,50 sFr

Erschienen: 09.03.2009
fes 7, 0 Seiten
ISBN: 978-3-518-13507-5

Inhalt

Von den vielen Projekten, an denen Christa und Gerhard Wolf mit dem Regisseur Konrad Wolf arbeiteten, konnten sie nur ein einziges realisieren: Während die Verfilmung der Moskauer Novelle (1961) und weitere Projekte aus der Zeit nach 1965 an politischen Widerständen scheiterten, wurde Der Geteilte Himmel 1964 ein großer Erfolg. Darin setzt Konrad Wolf auf die Verfahren der französischen Nouvelle vague, indem er in kunstvoll gestaffelten Rückblenden die Geschichte der Studentin Rita erzählt, deren Freund Manfred sich nach Westberlin abgesetzt hat. Der Film, der heute als eine der formal ambitioniertesten und zugleich kritischsten DEFA-Produktionen gilt, wird ergänzt durch Porträts über und Gespräche mit Christa Wolf, die am 18. März 2009 ihren 80. Geburtstag feiert.

Pressestimmen

»Nicht nur war Christa Wolfs Erzählung 1963 ein Schlüsselwerk der DDR-Literatur, auch die Verfilmung durch Konrad Wolf im Jahr darauf wurde zu einem Meilenstein des deutschen Kinos, des gesamtdeutschen wohlgemerkt. Das große Staunen setzt ob der Ehrlichkeit ein, mit der dieser Defa-Film sein Thema angeht. Manfreds Motive werden nicht diffamiert, und auch Rita schwankt aus honorigen Gründe. ... Seine expressionistische Sprache verleiht dem Film eine Zeitlosigkeit, die einem viereinhalb Jahrzehnte danach erst bewusst wird.«

hgr, Die Welt

»Gelungen und immer noch sehenswert.«

Lebenskunst - Diakonie magazin 4/2009
»Das gab`s nur einmal, Splitscreen aus der DDR. Bilder, die von Trennung zeugten und von Grenzziehungen. Ein Film, in dem die DDR so etwas wie Raumgefühl entwickelte, mit Freiraum, Großzügigkeit, Modernität. Der suggeriert, es könnte so was wie ein Sixties Feeling auch dort gegeben haben ... provokant nach dem berüchtigten 11. Plenum des Zentralkomitees im Dezember 1965, das die wilden jungen Produktionen in die Regale verbannte.«
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

Videobeiträge

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