Henri Alain-Fournier
Der große Meaulnes - Roman

Aus dem Französischen von Christina Viragh. Mit einem Nachwort von Hanno Helbling
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Erschienen: 26.05.2003
suhrkamp taschenbuch 3498, Broschur, 250 Seiten
ISBN: 978-3-518-39998-9

Inhalt

François Seurel, Sohn eines Volksschullehrers in der nordfranzösischen Provinz, findet an einem Novembersonntag des Jahres 1890 in dem siebzehnjährigen Augustin Meaulnes, der seinen Eltern in Pension gegeben wird, einen langersehnten Freund. Die beiden Freunde, die sich den Zwängen geltender Regeln entziehen wollen, sind »Schwärmer, Schlafwandler zwischen Traum und Wachen, enthusiastisch gebannt von den Reizen einer inneren Welt voller Schönheit und Liebe« (Ludwig Harig). Noch ein Schüler, begegnet Meaulnes Yvonne de Galais, dem sehr jungen Mädchen, das er, zusammen mit seinem Freund, von da an suchen, auch finden, aber nach kurzer Vereinigung wieder verlieren wird. Die wehmutsvolle Geschichte eines jungen Mannes, »dessen Kindheit zu schön war«, dieses Jahrhundertbuch französischer Herkunft ist das Dokument einer Generation, die sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts aus den Fesseln der Väterwelt befreite und dann im Krieg zugrunde ging.

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