Erik H. Erikson
Der junge Mann Luther - Eine psychoanalytische und historische Studie

Aus dem amerikanischen Englisch von Johanna Schiche
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Erschienen: 29.10.2016
suhrkamp taschenbuch 4711, Taschenbuch, 428 Seiten
ISBN: 978-3-518-46711-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Erik H. Erikson eröffnet in diesem Standardwerk einen faszinierenden Blick auf den jungen Martin Luther, der dem Bild des großen Reformators viele bereichernde Facetten hinzufügt. Als junger Mann durchlief Luther eine dramatische Identitätskrise: Er rebellierte gegen seinen dominanten Vater, weigerte sich zu heiraten und Jurist zu werden; stattdessen trat er ins Kloster ein und ließ sich zum Priester weihen – bis er sich im Alter von 34 Jahren dann mit dem folgenreichen Thesenanschlag entschieden gegen die Autoritäten von Papst und Kirche stellte. Luther hatte damit eine Lösung für seine persönliche Krise gefunden, die gleichzeitig einschneidende Umwälzungen für die gesamte christlich-westliche Welt bedeuteten.
Der renommierte Psychoanalytiker Erikson erzählt in Der junge Mann Luther die Geschichte der Kindheitskonflikte und Jugendkrisen, die Martin Luther zum Reformator machten.

Alle Kommentare

Erikson wirft einen psychoanalytischen Blick auf den jungen Martin Luther, in dem er das Handeln Luthers als Rebellion gegen den Vater und später alle anderen Autoritäten erklärt.
Ein bis heute interessantes Buch, um die Rolle und das Handeln Martin Luthers zu verstehen, das in einer bestimmten Phase von hoher Produktivität und Erfolg gekennzeichnet ist, aber im Kontrast zu den Humanisten und anderen Menschen mit höchsten Leistungen steht, dabei aber ungeheuer an die Rebellion der jungen Männer im 20. Jahrhundert erinnert.
Reiner Girstl, 27.03.2017
»›Der junge Mann Luther‹ ist auch für Laien verständlich geschrieben, spannend, interessant und sehr gut lesbar.«
Eleonora, 02.03.2017

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