Andrzej Stasiuk
Der Osten - Roman

Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall
Leseprobe » Bestellen »


D: 12,00 €
A: 12,40 €
CH: 17,90 sFr

Erschienen: 06.03.2017
suhrkamp taschenbuch 4761, Taschenbuch, 295 Seiten
ISBN: 978-3-518-46761-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Andrzej Stasiuks großes Buch über »den Osten«: eine Summe seines Reisens und Schreibens – niedergelegt in einem epischen Strom, hinreißend erzählten Episoden und Epiphanien. Er reist von Polen über Russland bis nach China und blickt auf sein Leben, das Gewirr aus Wegen und Routen, in dem ein Kindertraum sich mit dem Glücksgefühl kreuzt, das er in der Wüste Gobi empfindet.
Was ist das, der Osten, dieses »Reich der Wunder«, das Andrzej Stasiuk immer wieder magisch anzieht? Dieses Kontinuum, dessen Erschütterungen von Kamtschatka bis an die Elbe zu spüren sind. Ostpolen, die Heimat, aus der seine Eltern vertrieben wurden? Der Osten namens Sowjetkommunismus, dessen Präsenz die Gesellschaft, in der er aufwuchs, kontaminiert hatte? Osten – so könnte eine Quintessenz des Buches lauten – ist keine Himmelsrichtung, sondern die Verheißung einer Dimension jenseits der vom Grauen der Vergangenheit unterminierten europäischen Landschaften.

Pressestimmen

»In Stasiuks neuem Buch ... bleibt das Geheimnis um die eigenwillige Art seines Schreibens, seinen besonderen Aufmerksamkeitstypus bestehen.«

Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung

» … temporärer und kostbarer Sieg des sterblichen Individuums über die Zeitlosigkeit des Vergessens und die grauenhafte Indifferenz menschenleerer Räume. Was für ein Buch!«

Marko Martin, Die Welt

»Mit beeindruckender sprachlicher Kraft und genauer Beobachtungsgabe nimmt Stasiuk die Leser mit ... «

Karen Schröder, Freie Presse

»... ein elegisches Meisterwerk ...«

Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung

» ... eine poetische-sensible und analytisch-vielschichtige Betrachtung darüber, wie sich Geschichte in Materie transformiert und wie diese Materie bis heute die Identität von Menschen formt.«

Mirko Schwanitz, NDR

»Ganz große Prosa auf jeden Fall, die ein fahles Licht auch auf den Westen wirft.«

Tobias Heyl, Falter 11/2016

»MIt einer grandiosen Sprache – von Renate Schmidgall bestens in Deutsche übertragen – beweist Stasiuk einmal mehr seine Virtuosität.«

Thomas Mahr, Lesart 1/2016

Audiobeiträge

Nachrichten

Kommentieren