Arturo Pérez-Reverte
Der Preis, den man zahlt - Roman

Aus dem Spanischen von Petra Zickmann
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Erschienen: 11.09.2017
Gebunden, 295 Seiten
ISBN: 978-3-458-17719-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Werden Loyalität und Liebe das letzte Wort haben? Oder Verrat und Gewalt? Der virtuose Geschichtenerzähler Arturo Pérez-Reverte hat einen packenden Spionageroman geschrieben und entführt uns in eine zwielichtige Welt, in der jeder seinen Preis zu zahlen hat…

Der Spion Lorenzo Falcó ist charismatisch, mit allen Wässerchen gewaschen und steht vor der waghalsigsten Mission seines Lebens. Es ist das turbulente Jahr 1936, und er hat den Auftrag erhalten, im südspanischen Alicante einen hochrangigen politischen Gefangenen zu befreien und vor dem sicheren Tod zu retten, eine kriegsentscheidende Aktion. Falcó hat drei Mitstreiter, darunter die undurchsichtige Eva Rengel. Man ist sich nie zuvor begegnet, muss sich aber absolut aufeinander verlassen können. Und während sie sich immer weiter in eine scheinbar bodenlose Situation aus Grausamkeit und Täuschung verstricken, kommen Falcó und Eva sich nahe. Gefährlich nahe, denn schon sehr bald wird deutlich, dass alle Beteiligten ein Doppelspiel betreiben.

Im Original erschienen unter dem Titel Falcó (Alfaguara).

Aus dem Buch

»Sollten sie doch töten oder sterben, sie mochten schon wissen, warum und wofür. Falcós Krieg war jedenfalls ein anderer, und die Seiten waren klar definiert: hier er selbst, dort die anderen.«

Pressestimmen

»Der Preis, den man zahlt ist ein gelungener Einstieg in eine Serie um den Spion Lorenzo Falcó für alle, die Lust auf einen erzählerisch anspruchsvollen, historischen Spionageroman haben.«

Cathrin Brackmann, WDR

»Steven Spielberg + Umberto Eco = Arturo Pérez-Reverte.«

La Repubblica

»Eine Geschichte voller Intrigen und Spannung, in der Realität und Fiktion meisterhaft zu einem außergewöhnlichen Spionageroman verwoben werden.«

La Vanguardia

»Man will so fieberhaft weiterlesen, so schnell kann man gar nicht umblättern.«

The Times

»Der Preis, den man zahlt ist eine faszinierende, rasant erzählte Geschichte mit einer außergewöhnlichen Heldenfigur.«

El Mundo

»Ganz große Erzählkunst, ein Roman voller knallharter Thrillerelemente, von Figuren bevölkert, die mit beunruhigender psychologischer Feinfühligkeit gezeichnet sind.«

El Cultural

»Pérez-Reverte zeigt sich abermals als virtuoser Geschichtenerzähler. Er verwebt meisterlich Fakten und Fiktion zu einem Lesegenuss ohnegleichen. Was für ein Lesewahnsinn zwischen zwei Buchdeckeln!«

Susann Fleischer, literaturmarkt.info

Kommentare

»Wie ein historischer James-Bond-Roman, allerdings aus dem spanischen Bürgerkriegsjahr 1936, wirkt der im September im Insel-Verlag veröffentlichte Roman ›Der Preis, den man zahlt‹ des spanischen Bestseller-Autors Arturo Pérez-Reverte (66). Es ist der Auftakt einer geplanten Spionagethriller-Reihe um den Agenten Lorenzo Falcó, Enddreißiger, eleganter Frauenschwarm, wenn es sein muss gnadenloser Killer. Wie die Bond-Filme beginnt auch dieser Roman mit einer Einführungszene, in der Falcó an der Liquidierung einer gegnerischen Agentin beteiligt ist. >Wir haben einen neuen Auftrag, sagte der Admiral< ist dann ähnlich wie bei James Bond der Einstieg in die eigentliche Handlung, in deren Verlauf ›jeder seinen Preis zu zahlen hat‹. Der Admiral, Geheimdienstchef des sich gerade etablierenden Franco-Regimes und Falcós väterlicher Freund, beauftragt seinen Lieblingsagenten, hinter den gegnerischen republikanischen Linien in Südspanien einen Anführer der Falangisten aus dem Gefängnis zu befreien. Während dieser gefährlichen Aktion trifft Superagent Falcó auf die undurchschaubare Eva. Dieser Roman liest sich spannend, auch wenn man als Nichthistoriker und Nichtkenner der Bürgerkriegssituation von 1936 bei den unterschiedlichen, sich gegenseitg koalierenden oder auch bekämpfenden Gruppierungen leicht durcheinander kommt. Der Roman ist temporeich geschrieben und verpackt in seiner Handlung die gute Mischung aus Historie, Politik, Spionage, Sex, Mord, also von allem etwas. Das Buch stellt gewiss keinen literarischen Anspruch, bietet dem Leser aber interessante und äußerst spannende Unterhaltung vom Feinsten. Nach Abschluss seines Auftrags muss Falcó zur eigenen Sicherheit für einige Wochen untertauchen und zieht sich ins südfranzösische Biarritz zurück. Vielleicht um an der Bar des dortigen Spielcasinos, gekleidet in einen feinen Smoking und mit einer schönen Frau an seiner Seite, den geliebten Hupa-Hupa-Cocktail zu trinken - nicht gerührt, nur geschüttelt?«
Sigismund von Dobschütz, 17.09.2017

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