Carlos Ruiz Zafón
Der Schatten des Windes - Roman. Großdruck

Aus dem Spanischen von Peter Schwaar
Der Schatten des Windes
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Erschienen: 30.07.2007
suhrkamp taschenbuch 3902, Broschur, 855 Seiten
ISBN: 978-3-518-45902-7

Inhalt

Suhrkamp Großdruck – Bestseller im großen Format mit sehr gut lesbarer Schrift

 
Als der junge Daniel, von seinem Vater geführt, den geheimen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, daß in diesem unwirklich scheinenden Labyrinth sein Leben eine drastische Wende nehmen wird. Er darf sich ein Buch auswählen, für das er allein die Verantwortung trägt. Das Buch, das er sich greift, Der Schatten des Windes von einem gewissen Julián Carax, wird ihn sein ganzes zukünftiges Leben nicht mehr loslassen.

Daniel, der allein mit seinem Vater im grauen Barcelona der Franco-Ära aufwächst, ist fasziniert von der Geschichte, die er liest. Er macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor, will wissen, wer dieser Mensch war, was ihm widerfahren ist, warum nur noch so wenige Exemplare seiner Bücher erhalten sind. Was als neugieriges Spiel beginnt, wird rasch zur Bedrohung, als ein Mann mit narbiger Ledermaske auftaucht, der hinter Daniels Exemplar her ist. Das Unheimliche bekommt beängstigend konkrete Gestalt.

Daniels Leben gerät mehr und mehr in den Bann des mysteriösen Autors, von dem keiner weiß, warum jemand all seine Bücher bis aufs letzte Exemplar zu vernichten sucht. Alle Menschen, denen Daniel begegnet, auch die Frauen, in die er sich verliebt, scheinen nur Figuren in diesem großen Spiel zu sein. Sie alle haben es darauf abgesehen, Daniel in die Irre zu führen. Aus seinem Lieblingsroman wächst ihm die Realität entgegen, und es ist, als ob die vergangene Geschichte sich in seinem eigenen Leben wiederhole, das von den Schatten furchtbarer Ereignisse verdunkelt zu werden droht.

Vor dem Hintergrund eines gespenstisch schimmernden Barcelona inszeniert Zafón einen dicht gewobenen Spannungsroman, der jenseits aller gängigen Romangenres souverän und mit Witz eine fesselnde, packende Geschichte erzählt.

Pressestimmen

»Sie werden alles liegenlassen und die Nacht durch lesen. Sie können es nicht weglegen, bevor Sie nicht am Ende sind.«
Joschka Fischer
 »Ein spannender Schmöker.«
Die Zeit
»Das erzählerische Talent dieses Mannes ist überwältigend, stellt ihn auf eine Stufe mit Eduardo Mendoza, in dem Genre, das liebevoll "Barcelona-Roman" getauft wurde...« 
El Mundo
 »Wir werden in das Leben des geheimnisvollen Julian Carax und in das des heranwachsenden Daniel hineingezogen, und nach vielen Lesestunden taucht man auf und ... weiß wieder, was ein Buch für ein herrlicher Irrgarten sein kann. [...]
Literatur und Leben vermischen sich aufs Schönste...
Elke Heidenreich, WDR
 »Carlos Ruiz Zafón, der in Deutschland bisher nur einmal als Jugendbuchautor in Erscheinung getreten war, ist – für uns in der hervorragenden Übersetzung von Peter Schwaar – mit diesem Roman ein grandioses und schwärmerisches Manifest für die Literatur selbst gelungen, ... im mehrfachen Wortsinne packend ist bis zur letzten Sekunde.«
Neues Deutschland
 »...ein Buch, in dem stattfindet, was Literatur bestenfalls sein kann: ein magischer Ort, an dem zur Sprache kommt, was uns am, im und zum Leben bewegt.« 
Hörzu
»... eines dieser Bücher, bei denen man die nächste U-Bahn verpaßt, bis zum Morgen durchliest, mit einer Hand einen nicht mehr frischen Salat ißt, kurz: nicht weiß, wer man ist und was einen umgibt.«
Le Monde

Kommentare

Ich habe das Buch »Der Schatten des Windes« gerade gelesen, und bin wirklich begeistert. Es hat mich echt gefässelt und die Zeit verging wie im Flug. Einfach bewundernswert!!
Alexandra, 05.04.2012

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