»Mario Vargas Llosa hat (nicht zum ersten Mal) einen eindrucksvollen historischen Roman in der Tradition des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben, einen historischen Roman, der manchmal an die größten Momente der Gattung erinnert – etwa an Gustave Flauberts Salammbô oder an Thomas Manns Buddenbrooks.«
Hans Ulrich Gumbrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Mario Vargas Llosa hat mit dem Traum des Kelten einen Traum von Weltliteratur verwirklicht. Er stellt die - zu selten - beleuchteten, die dunklen Seiten des europäischen Kolonialismus in das schattenlose Licht des moralischen Urteils und der - ebenfalls - europäischen Aufklärung. Er knüpft an die schillernde Erzählkraft seines Frühwerks an und schafft ein Alterswerk, das zittert vor Empörung und Empathie.«
Ruthard Stäblein, Deutschlandradio Kultur
»Der neue Roman ist eine wunderbare Ergänzung jenes Werkes, das die Schwedische Akademie zu Recht ausgezeichnet hat.«
David Gallagher, The Times Literary Supplement
»Mario Vargas Llosa ist mit dem Traum des Kelten eine historische Biographie gelungen, in der er akribisch Recherchiertes wie ein Literatur-Archäologe mit Wahrscheinlichem ergänzt, es zum Leben erweckt und so ein Meisterwerk des politischen Romans abliefert.«
Claudia Guderian, SR 2 KulturRadio, BücherLese
»Wie nur wenige schafft es der Altmeister Vargas Llosa, ein Maximum an filmisch präziser Beschreibung historischer Information, impliziter Reflexion und emotionaler Intensität in einen Roman zu packen.«
David Signer, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. Bücher am Sonntag Nr. 9
»Indem er eine Spannung zwischen seiner eigenen Sichtweise und der Roger Casements auf dieses Leben aufbaut und diese Spannung bis zum Ende des Romans hält, vermag er dieses Leben als zugleich geglückt und grandios misslungen darzustellen - und es in seinen dunklen Ambivalenzen bewunderswert tief auszuloten.«
Klaus Siblewski, Die Welt
»Der Traum des Kelten ist schon deshalb eine empfehlenswerte Lektüre, weil dieser Roman nicht nur an einen fast vergessenen Menschenrechtler erinnert, sondern auch an ein fast vergessenes Menschenrechtsverbrechen Europas, insbesondere Belgiens. … als eindringliche Anklageschrift fast vergessener Kolonialverbrechen und als spannender Lebensbericht überaus lesenswert.«
Gisa Funck, Deutschlandfunk
»Dem sprachgewaltigen Literaturnobelpreisträger ist ein großer Roman gelungen, der trotz all seiner biografischen und historischen Details noch genügend Raum bietet für die eigenen kreativen Gedanken über Recht und Gerechtigkeit, Glück und Tod.«
NDR1 Niedersachsen
»Ein bewegender historischer Roman mit einer klaren Botschaft für Humanität und Menschenwürde.«
Swen Neumann, Financial Times Deutschland
»Bei all dem gelingt es Vargas Llosa, zwischen Geschichtserzählung und individueller Psychologie seines Personals die Balance zu halten. Trotz der Schwere des Stoffs ist der Roman leicht und spannend zu lesen.«
Andreas Fanizadeh, Die Tageszeitung
»Der Traum des Kelten ist ein großherziges, kompromisslos menschliches Buch, das die Grausamkeiten beweint, zu der Menschen fähig sind, und doch immer an das Gute im Menschen glaubt.«
Daniel Sander, KulturSPIEGEL 10/2011