Julia Zange
Die Anstalt der besseren Mädchen - Roman

Die Anstalt der besseren Mädchen
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Erschienen: 25.01.2010
suhrkamp taschenbuch 4146, Broschur, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-46146-4

Inhalt

Loretta ist Mitte Zwanzig und kein bißchen erwachsen. Sie lebt in ihrer eigenen Blasenwelt aus Mode und Lifestyle. Nachts treibt sie sich in Künstlerkreisen herum, tagsüber bekommt sie ohne die To-do-Zettel ihres Freundes nichts geregelt. Loretta wird schwanger und bringt ein selten hübsches Kind zur Welt. Völlig überfordert mit der Situation, haut sie eines Tages mit ihrer Tochter ab und landet in einem abgelegenen Hof: einem vom Arbeitsamt finanzierten, püppchenhaft-utopischen Mädchencamp mit eigenen Regeln. Tappt Loretta in die nächste liebliche Falle?

Pressestimmen

»Loretta ist Mitte 20, von ihrer Empfindsamkeit überfordert, erschöpft davon, dass sie allmählich erwachsen werden müsste und es auf gar keinen Fall sein will. Sie lebt das Leben, das Mädchen ihresgleichen so führen, wenn sie gesegnet und geplagt sind mit einem viel zu fein kalibrierten Sensorium: Boheme, Kunst, Mode, mädchenhafte Lieblichkeit, Sexyness, ewig unerfüllte Sehnsucht über einem Grundton von Depression. Julia Zange, selbst erst 25, hat sich diese Heldin ausgedacht, und ihr Debütroman Die Anstalt der besseren Mädchen ist eine Entdeckung: Je weiter man sich in ihre hypnotische Prosa hineinbegibt, desto bodenloser fühlt man sich. Ein furios genaues Buch über ein schwieriges Lebensgefühl.«
Vanity Fair 38/2008
»Wer den Eindruck hat, es gäbe auf dem Buchmarkt nur noch Autoren, die einen gefälligen Neorealismus pflegen, dem sei dieses Buch empfohlen.«
Jenny Hoch, Spiegel Online
»Man lasse sich versichern, dass Julia Zange Sätze schreibt wie derzeit keine andere. Es sind Sätze, die schillern und glitzern können, die parodistisch sind und im nächsten Moment den Sehnsuchtsblick haben, selbstmitleidige und unleidliche, Sätze wie aus einem Opernlibretto und Sätze mit der ganzen Schärfe des Erkennens, schiefe Sätz und solche, die aufrichten, ja, und solche, die die die elende Geschichte dieses dieses hilflosen Mädchens in ein eigenartiges Schweben bringen.«
Jochen Jung, Die Zeit, Literatur-Magazin
»Magischer Großstadtrealismus«
Vladimir Balzer, Die Welt
»Was Zange betrifft, so wird man von ihr noch hören. Schreiben kann sie.«
Martin Krumbholz, Neue Zürcher Zeitung

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