Sadeq Hedayat
Die blinde Eule - Roman

Aus dem Persischen von Bahman Nirumand. Mit einem Nachwort von Abbas Maroufi, übersetzt von Anneliese Ghahraman-Beck
Die blinde Eule
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D: 12,80 €
A: 13,20 €
CH: 18,90 sFr

Erschienen: 27.05.1997
Bibliothek Suhrkamp 1248, Pappband, 171 Seiten
ISBN: 978-3-518-22248-5

Inhalt

Wichtige Nachauflage

»Sadeq Hedayat (1903-1951), wohl der bedeutendste persische Autor des 20. Jahrhunderts, gehört zu den schwärzesten Pessimisten der Weltliteratur … Sein Meisterwerk, der Kurzroman Die blinde Eule, beginnt mit den auch autobiographisch gemeinten Sätzen: ›Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren.‹ Er beschreibt die Wein- und Opiumdelirien eines verstörten Federkastenmalers, der sich nach Zärtlichkeit und Schönheit sehnt, Allah (lange vor Salman Rushdie) und die Welt des ›Pöbels‹ angeekelt meidet und schließlich seine Frau, die ›Dirne‹, die sich ihm verweigert, aus Liebe bestialisch ermordet. Sein Monolog verknüpft Erinnerungen, Phantasmagorien und Träume zu einem fliegenden Perserteppich mit Lautréamontschen Mustern: Alle Figuren sind eins im Mythos und doch in der abgründigen Einsamkeit ihrer Existenz dissoziiert.« ...

Inhalt

Wichtige Nachauflage

»Sadeq Hedayat (1903–1951), wohl der bedeutendste persische Autor des 20. Jahrhunderts, gehört zu den schwärzesten Pessimisten der Weltliteratur … Sein Meisterwerk, der Kurzroman Die blinde Eule, beginnt mit den auch autobiographisch gemeinten Sätzen: ›Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren.‹ Er beschreibt die Wein- und Opiumdelirien eines verstörten Federkastenmalers, der sich nach Zärtlichkeit und Schönheit sehnt, Allah (lange vor Salman Rushdie) und die Welt des ›Pöbels‹ angeekelt meidet und schließlich seine Frau, die ›Dirne‹, die sich ihm verweigert, aus Liebe bestialisch ermordet. Sein Monolog verknüpft Erinnerungen, Phantasmagorien und Träume zu einem fliegenden Perserteppich mit Lautréamontschen Mustern: Alle Figuren sind eins im Mythos und doch in der abgründigen Einsamkeit ihrer Existenz dissoziiert.« 
                                                                                                                                                                                            Basler Zeitung

Pressestimmen

»Sein Monolog verknüpft Erinnerungen, Phantasmagorien und Träume zu einem fliegenden Perserteppich mit Lautreamotschen Mustern: Alle Figuren sind eins im Mythos und doch in der abgründigen Einsamkeit ihrer Existenz dissoziiert.«

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