Elena Ferrante
Die Geschichte eines neuen Namens - Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendzeit)

Aus dem Italienischen von Karin Krieger
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D: 25,00 €
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CH: 35,50 sFr

Erschienen: 10.01.2017
Gebunden, 624 Seiten
ISBN: 978-3-518-42574-9
Auch als eBook erhältlich

Spiegel Bestseller Hardcover

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Inhalt

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.

Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?

Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

Im Original erschienen unter dem Titel Storia del nuovo cognome (Edizioni e/o).

Alle Kommentare

»Eine vielschichtige und emotionsgeladene Studie menschlicher Schwächen macht den Reiz dieses Romans aus. Der tagtägliche Versuch, aus einer gesellschaftlich vorbestimmten Situation auszubrechen, der Kampf um Anerkennung, um Selbstfindung wird eindringlich und fühlbar vermittelt. Auch wenn das #FerranteFever bei mir nicht ausgebrochen ist, tauche ich gern in die atmosphärische Geschichte ein und bin auf die Fortsetzung gespannt.«
Angelika Hassan Khan, gelas-home-of-books.blogspot.de, 20.03.2017
Ich habe mich sehr auf »Die Geschichte eines neuen Namens« gefreut, ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Elena und Lila weitergeht, ob die Mädchen ihr Glück finden oder zumindest Zufriedenheit. Und ich wurde nicht enttäuscht: Elena Ferrante lässt ihre Elena erzählen und das macht sie einfach nur wunderbar. Elena, genannt Lenu, berichtet vom täglichen Kampf der Frauen, gegen ihre Männer und gegeneinander, um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Saga.
Manuela Hahn, 20.01.2017
Toller Einstieg, genau dort, wo es aufgehört hat - und gleich zweimal Unerwartetes von Lenu. Sie ist mindestens ebenso interessant wie Lila. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
Ulrike Lepper , 10.01.2017
Ganz ehrlich: Der 1. Band der Neapolitanischen Saga war schon gut, aber der 2. Teil gefiel mir noch viel besser. Er steckte mich erst so richtig mit dem #FerranteFever an, ich kann es kaum erwarten, bis der 3. und 4. Teil erscheint.

Die Autorin wusste mich beim Lesen zu begeistern, sie schildert die beiden Freundinnen, deren Verletzlichkeit und das Leben in den 60er Jahren in Neapel, dem Armenviertel Rione sehr bildhaft und lebendig. Man litt mit den beiden mit. Der Schreibstil ist klar, kraftvoll, facettenreich und mitreißend. Die einzelnen Protagonisten sind sehr real und auch ihre einzelnen Charaktere sind sehr gut gezeichnet.
Ein sehr schöner Roman.
Arietta, 06.01.2017

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