Andreas Reckwitz
Die Gesellschaft der Singularitäten - Zum Strukturwandel der Moderne

Leseprobe » Bestellen »


D: 28,00 €
A: 28,80 €
CH: 38,50 sFr

NEU
Erschienen: 09.10.2017
Gebunden, 480 Seiten
ISBN: 978-3-518-58706-5
Auch als eBook erhältlich

 

Sachbuch-Bestenliste

Inhalt

Das Besondere ist Trumpf, das Einzigartige wird prämiert, eher reizlos ist das Allgemeine und Standardisierte. Der Durchschnittsmensch mit seinem Durchschnittsleben steht unter Konformitätsverdacht. Das neue Maß der Dinge sind die authentischen Subjekte mit originellen Interessen und kuratierter Biografie, aber auch die unverwechselbaren Güter und Events, Communities und Städte. Spätmoderne Gesellschaften feiern das Singuläre.

Ausgehend von dieser Diagnose, untersucht Andreas Reckwitz den Prozess der Singularisierung, wie er sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Ökonomie, Arbeitswelt, digitaler Technologie, Lebensstilen und Politik abspielt. Mit dem Anspruch einer Theorie der Moderne zeigt er, wie eng dieser Prozess mit der Kulturalisierung des Sozialen verwoben ist, welch widersprüchliche Dynamik er aufweist und worin seine Kehrseite besteht. Die Gesellschaft der Singularitäten kennt nämlich nicht nur strahlende Sieger. Sie produziert auch ihre ganz eigenen Ungleichheiten, Paradoxien und Verlierer. Ein wegweisendes Buch.

Aus dem Buch

»Die spätmoderne Gesellschaft ist zum Ort kultureller Singularitäten und zur Infrastruktur des Besonderen geworden.«

Pressestimmen

» ... Die Gesellschaft der Singularitäten [zeigt] erstmals ein erkennbares und überzeugendes Bild dessen, was unserem Zusammenleben zugrunde liegt.«

Meredith Haaf, Süddeutsche Zeitung

»Reckwitz' Theorie ist bestechend. Ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs kommt an ihr kaum vorbei.«

Friedhard Teuffel, Der Tagesspiegel

»[Reckwitz] ist ein besonderes Buch gelungen, ein origineller Zugriff auf unsere Gegenwart.«

Tobias Becker, Literatur SPIEGEL

»Die Gesellschaft der Singularitäten ist ein engagiertes Plädoyer für eine Debatte über neue allgemeinverbindliche Normen und Werte und ein wichtiger Schlüssel zu einem umfassenden Verständnis unserer spätmodernen Zeit.«

Bayerischer Rundfunk

»Die Gesellschaft der Singularitäten dürfte zu den intensiv diskutierten Neuerscheinungen der Saison zählen.«

aspekte

»Indem Andreas Reckwitz den Imperativ des Besonderen als Schlüssel zu einem Verständnis der Spätmoderne erkennt, ist ihm eine beeindruckende synthethische Leistung gelungen.«

Simone Miller, Deutschlandfunk Kultur

»Kurzum: Mit Reckwitz' Gesellschaft der Singularitäten lassen sich die entscheidenden ökonomischen, kulturellen und politischen Prozesse und Probleme der Spätmoderne in den Blick nehmen.«

Dieter Schnaas, Wirtschaftswoche

»Den Lesern von Reckwitz' neuem Buch wird die Lektüre einiges abverlangen. Unbestreitbar ist, dass ihnen eine Fülle von neuen Einsichten, zum Teil brillanten Beschreibungen und glänzenden Formulierungen geboten wird.«

Wolfgang Knöbl, soziopolis.de

Nachrichten

Kommentieren