Roland Barthes
Die helle Kammer - Bemerkungen zur Photographie

Aus dem Französischen von Dietrich Leube
Die helle Kammer
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CH: 13,50 sFr

Erschienen: 05.06.1989
suhrkamp taschenbuch 1642, Broschur, 144 Seiten
ISBN: 978-3-518-38142-7

Inhalt

»Es geht in ›Die helle Kammer‹ keineswegs ums Photographieren (als Akt der Herstellung), sondern um die ›PHOTOGRAPHIE‹, ein Faszinosum, welches – Bild, das es ist – wahrgenommen, erblickt, angeschaut sein will. Und wer so genau hinschaut wie Roland Barthes, sieht als ›spectator‹ im Photo ein Symbol der Unsterblichkeit, sieht es als Magie und Alchimie, sieht darin sowohl die wahnhafte Doppelgängermotivik als auch die unbewegte Klarheit des Haiku, sieht letztlich sogar den abstrakten Körperteil ›Ausdruck‹ – ›dieses Unerhörte, das vom Körper zur Seele führt – animula.« Süddeutsche Zeitnng

Pressestimmen

»Es scheint fast so, als wolle Roland Barthes die Photographie, die für ihn unergründbar bleibt, ›weil ihre Evidenz so mächtig ist‹, mit diesem kleinen Buch vor ihrer Verharmlosung retten. ... ›Die helle Kammer‹ war Roland Barthes zu Lebzeiten letzte Veröffentlichung. Heute kann man das Büchlein getrost ein Standardwerk über Photographie nennen.«

Volker Sielaff, Dresdner Neueste Nachrichten

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