»Die Geschichte hat einen Sog und ist spannend zu lesen, getränkt von der Atmosphäre frühneuzeitlicher Lebenswelt mit einem Schuss von proletarischem Arbeitskampf und deutscher Romantik. ...So ist Die hellen Haufen auch ein bitter-schöner Abgesang auf Zeiten klarer Kampfzonen und die (im Nachhinein) solidarisch heilere Welt der Knechte und Kumpel.«
Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung
»Er nimmt einen der spektakulärsten öffentlichen Proteste nach der politischen Wende zum Anlass, einmal mehr nachzudenken über das Verhältnis von Masse und Macht, über Anpassung und Widerstand und die Vertanen Chancen der deutschen Wiedervereinigung...Das liest sich angesichts heutiger Auseinandersetzungen nicht nur in Deutschland frappierend aktuell.«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung
»Es ist ein ungewöhnlich deutliches Buch für Volker Braun. Die Zeichen, die er ausstreut, sind leicht zu entschlüsseln.«
Cornelia Geißler, Frankfurter Rundschau
»Dass es eine erdachte Geschichte ist, tröstet nicht. Volker Braun, Sprachvirtuose und Meister der Verknappung, zeigt, wie es ebenso hätte kommen können.«
Uli Müller, Financial Times Deutschland
»Braun zeigt die menschengemachte Geschichte in ihrer Bewegung. Die Erzählung fordert über die jüngsten Enttäuschungen hinweg Zukunft ein. … Die Welt der Bergleute und ihre Sprache liefert die literarischen Bilder, um über die exemplarisch erzählte Geschichte hinauszugelangen. Ins Weite.«
Wolfgang Mahlow, Nordkurier
»Unverkennbar liefert Volker Braun mit dieser Erzählung einen geistig-ästhetischen Vorlass. Ein Buch der Summe, das Prosa von kristalliner Schönheit bietet, in vieler Hinsicht heutig und hart.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung
»Volker Braun legt mit Die hellen Haufen eine bewegende, eine die Geschichte in ihrer Bewegung erfassende Erzählung vor. … Diesem Text sind die realen Ereignisse zur Seite getreten. Sie verhelfen ihm zu einer unerhörten Wucht und verstörender Aktualität.«
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur
»So durchgearbeitet, wie Brauns Texte sind, beginnt selbst das rohe Gestein in ihnen zu funkeln. Komprimierte Sprache, die an ihrer Oberfläche schlicht erscheinen kann.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland
»Braun erzählt einen gewaltigen geschichtlichen Umbruch, eine Zäsur der deutschen Geschichte auf knapp hundert Seiten. Gerafft und komprimiert, in knapper, lakonischer Sprache, die ihre lyrischen Wurzeln nicht verleugnet. Eine erstaunliche Leistung.«
Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung