Mario Vargas Llosa
Die jungen Hunde - Erzählung. Neu übersetzt von Susanne Lange. Mit Fotografien von Xavier Miserachs

Neu übersetzt von Susanne Lange. Mit Fotografien von Xavier Miserachs
Die jungen Hunde
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D: 24,90 €
A: 25,60 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 19.09.2011
Gebunden, 96 Seiten
ISBN: 978-3-518-42271-7

Inhalt

Wie junge Hunde im Käfig der Gesellschaft läßt Mario Vargas Llosa seine jugendlichen Protagonisten aufeinander los. Ihr Leben wird behütet von Bourgeoisie, Kirche und Militär, und doch bricht sich eine unterschwellige Gewalt Bahn.

In Peru, das Mario Vargas Llosa bereits verlassen hatte, fiel der Text der Zensur zum Opfer; so war es ein aufstrebender spanischer Verlag in Barcelona, der 1967 die Erstveröffentlichung wagte, versehen mit 35 Schwarzweißfotografien von Xavier Miserachs. Der damals ebenfalls junge katalanische Fotograf hatte sich einen Namen gemacht als ›Bildeinfänger‹, und so zog er aus, die vitale Atmosphäre des Romans mit seinem eigenen Blick einzufangen.

Entstanden ist ein eindrucksvolles Ensemble aus Text und Bildern, in dem beide für sich stehen können und ihre Ausdruckskraft gegenseitig noch verstärken. Jetzt ist der Band zum erstenmal auf deutsch erhältlich – in der brillanten Neuübersetzung der vielfach mit Preisen ausgezeichneten Susanne Lange.

Pressestimmen

»Diese mitreißende Geschichte ist das Resultat eines gelungenen symbiotischen Zusammenwirkens von Mario Vargas Llosa und dem katalanischen Fotographen Xavier Miserachs. … Das Komische und das Tragische liegen hier so eng beieinander, daß man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll, denn das ist harter, dem Leben abgeschauter dramatischer Stoff, den Vargas Llosa hier auf 96 Seiten verdichtet hat.«

Franz Tunda, glanzundelend.de

»Ein hastiger, packender und nervenaufreibender Bericht. … Atemlos, bissig und rasant geschrieben von Mario Vargas Llosa – und wunderbar bebildert mit den lakonischen Schwarzweiß-Fotografien von Xavier Miserachs.«

Silke Lahmann-Lammert, ndr.de

»Der schmale Band beweist, wie sinnvoll Symbiose in der Literatur manchmal doch sein kann: Sprache und Bilder leben beide ihr eigenes Leben und scheinen doch erst durch den jeweils anderen ihr Glück zu finden. … Vargas Llosas Sprache ist in der fabelhaften Neuübersetzung von Susanne Lange … ein einziger atemloser Temporausch, ein Parataxengewittersturm, eine Kaskade aus Wörtern, die kaum zu bändigen sind, so unabhängig wie pubertierende Kerle.«

Jakob Strobel y Serra, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Das ist deswegen so herrlich, weil beide, der Fotograf wie der Autor, von der herrlichsten wie allerdings auch der grausamsten Sache der Welt erzählen. Der Jugend. … Langsam und zerstörerisch schiebt sich bei Vargas Llosa die ganze elende Grausamkeit der Erwachsenenwelt unter die Leichtigkeit des Daseins als junge, hoffnungsvolle weiße Schnöselkinder in den Standortvororten von Lima.«

Peter Richter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Mario Vargas Llosa verwendet eine aufregende, faszinierende Sprache, die völlig atemlos wirkt und bei der ständig die Perspektive gewechselt wird. … Eine tolle Veröffentlichung mit einem überzeugenden Mix aus frisch übersetzter Geschichte und zeitgenössischer Fotoillustration.«

Thomas Völkner, Hamburger Lokalradio

Bildergalerien

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