François Bégaudeau
Die Klasse - Roman

Aus dem Französischen von Katja Buchholz und Brigitte Große
Die Klasse
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D: 12,90 €
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CH: 23,00 sFr

Erschienen: 08.12.2008
suhrkamp taschenbuch 4031, Broschur, 232 Seiten
ISBN: 978-3-518-46031-3

Inhalt

François ist Lehrer in einem typischen Problembezirk im Nordosten von Paris. Seine Schüler heißen Khoumba, Dico oder Souleymane. Angesagte Klamotten, der Afrika-Cup oder das Coolsein an sich sind ihnen allemal wichtiger als der Unterricht oder die französische Sprache. Doch auch die Lehrer passen sich ihrer Umgebung an, François’ Methoden sind einigermaßen extravagant, und mehr als einmal muß er sich fragen, wer hier wem eine Lektion fürs Leben erteilt. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus erzählt François Bégaudeau eine rasante Geschichte von Schülern, für die Respekt eine Frage des aggressiven Auftretens ist, und Lehrern, die weder ihre Schüler noch den Kopierer disziplinieren können.

  • Bestseller in Frankreich
  • Gewinner des Prix France Culture/Télérama
  • Goldene Palme in Cannes, Oscarnominierung für den besten ausländischen Film
  • bundesweiter Filmstart am 15. Januar 2009
 

Pressestimmen

»Tag für Tag steht François Bégaudeau in einem Pariser Problembezirk vor seiner Klasse. Sisyphos an der Tafel. Vor ihm Nordafrikaner, Schwarzafrikaner, Immigrantenkinder, chinesische Flüchtlinge, Franzosen. Also tagaus, tagein dasselbe: schülerseits Unvermögen, Unwillen, Unbildung, die schier nicht weichen wollen (manchmal doch), lehrerseits Engagement, Frust, Überdruss, blanke Nerven, Disziplinierungsmaßnahmen, die uns altmodisch vorkommen. Ist Die Klasse das Buch zum Film? Nein, umgekehrt. Das Buch wurde schon 2006 veröffentlicht und preisgekrönt. Der Film kam 2008 heraus und erntete die Goldene Palme in Cannes. Bégaudeau spielt darin selbst die Hauptrolle, zusammen mit seinen Schülern. Im Buch pflegt er einen äußerst lakonischen Stil und repetitive Strukturen - ein Nouveau Roman im Schulmilieu, pur und packend.«

Sibylle Mulot, Spiegel Online
»Das Wunder dieser Geschichte liegt darin, dass sie dokumentarischen Stil und fiktionalen Inhalt ins Gleichgewicht bringt. Ohne diese Balance wäre sie immer nur auf eine von zwei Weisen wahr. So aber verbindet sie die emotionale Kraft der Erzählung mit dem Wahrheitsgehalt des Dokuments.«
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Audiobeiträge

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