Michael Krupp
Die Mischna (Leinen)

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Die Mischna - Schädigungen Seder Neziqin

Aus dem Hebräischen übersetzt und herausgegeben von Michael Krupp in Zusammenarbeit mit Susanne Plietzsch, Leif Mennrich, Matthias Müller und Frank Ueberschaer
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D: 36,00 €
A: 37,10 €
CH: 47,90 sFr

Erschienen: 13.10.2008
Leinen, 674 Seiten
ISBN: 978-3-458-70014-2

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Die Mischna gilt als die »mündliche Tora«. Um 200 n. Chr. faßte Rabbi Jehuda ha-Nasi in ihr das rabbinische Wissen schriftlich zusammen, um der Gefahr des Abbruchs der mündlichen Traditionskette unter der römischen Besatzung des Heiligen Landes entgegenzutreten. Das älteste enthaltene Material stammt noch aus der Zeit des Zweiten Tempels. Unterteilt in sechs Ordnungen bildet die Mischna zusammen mit der Tora die Grundlage der Religionsgesetze des rabbinischen Judentums, die später in den beiden Talmudim und anderen religionsgesetzlichen Werken entwickelt werden. Das macht die Mischna zu einem der wichtigsten Schlüssel für das Verständnis des Judentums. Daneben ist sie aber auch eine historische Quelle für die Zeit des Zweiten Tempels und des Neuen Testaments, deren Wert nicht hoch genug geschätzt werden kann, da sie unabhängig von der offiziellen römischen und christlichen Geschichtsschreibung entstand. In der Mischna finden wir das literarische Produkt des Beginns einer neuen Epoche.

Nach der zweiten Ordnung Festzeiten - Seder Mo'ed -  erscheint nun die vierte Ordnung Schädigungen - Seder Neziqin. Oft wird diese auch als das Bürgerliche Gesetzbuch des Judentums bezeichnet, denn sie umfaßt vor allem das Schadens- und Strafrecht, Bestimmungen zu Gerichtsverhandlungen, Eiden, Zeugenstand und Rechtsirrtümern. Daneben finden sich auch Regeln zum Umgang mit Nichtjuden. Der einzige nichtgesetzliche Traktat, Pirqe Avot, verbindet die Mischna mit der Offenbarung vom Sinai. Hier sind die Maximen der wichtigsten Rabbinen enthalten.

Für die neue ...

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Die Mischna gilt als die »mündliche Tora«. Um 200 n. Chr. faßte Rabbi Jehuda ha-Nasi in ihr das rabbinische Wissen schriftlich zusammen, um der Gefahr des Abbruchs der mündlichen Traditionskette unter der römischen Besatzung des Heiligen Landes entgegenzutreten. Das älteste enthaltene Material stammt noch aus der Zeit des Zweiten Tempels. Unterteilt in sechs Ordnungen bildet die Mischna zusammen mit der Tora die Grundlage der Religionsgesetze des rabbinischen Judentums, die später in den beiden Talmudim und anderen religionsgesetzlichen Werken entwickelt werden. Das macht die Mischna zu einem der wichtigsten Schlüssel für das Verständnis des Judentums. Daneben ist sie aber auch eine historische Quelle für die Zeit des Zweiten Tempels und des Neuen Testaments, deren Wert nicht hoch genug geschätzt werden kann, da sie unabhängig von der offiziellen römischen und christlichen Geschichtsschreibung entstand. In der Mischna finden wir das literarische Produkt des Beginns einer neuen Epoche.

Nach der zweiten Ordnung Festzeiten – Seder Mo‘ed –  erscheint nun die vierte Ordnung Schädigungen – Seder Neziqin. Oft wird diese auch als das Bürgerliche Gesetzbuch des Judentums bezeichnet, denn sie umfaßt vor allem das Schadens- und Strafrecht, Bestimmungen zu Gerichtsverhandlungen, Eiden, Zeugenstand und Rechtsirrtümern. Daneben finden sich auch Regeln zum Umgang mit Nichtjuden. Der einzige nichtgesetzliche Traktat, Pirqe Avot, verbindet die Mischna mit der Offenbarung vom Sinai. Hier sind die Maximen der wichtigsten Rabbinen enthalten.

Für die neue Übersetzung wurden die überlieferten Handschriften als Grundlage herangezogen. Der umfassende Kommentar und das Register erschließen den Text aus seiner Zeit heraus sowie in seiner Bedeutung für die Gegenwart und das Gespräch unter den Religionen.

 Zusammen mit dem Pentateuch bildet die Mischna, das Kompendium jüdischen Wissens, die zentrale Quelle der jüdischen Religionsgesetze. Jede ihrer sechs Ordnungen erscheint in einem eigenen Band.  Die vierte Ordnung, Schädigungen - Seder Neziqin, enthält die juristischen Bestimmungen, die das jüdische Alltagsleben regeln.

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