Vladimir Jankélévitch
Die Musik und das Unaussprechliche

Aus dem Französischen von Ulrich Kunzmann Mit einem Nachwort von Andreas Vejvar
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Erschienen: 10.10.2016
Gebunden, 268 Seiten
ISBN: 978-3-518-58692-1
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Was ist Musik? Bedeutungslose Unterhaltung oder eine chiffrierte Sprache, die Hieroglyphe eines Mysteriums? Ist ihr Zauber Betrug oder Grundlage einer Weisheit? Das sind die tiefen Fragen, denen der bedeutende französische Philosoph Vladimir Jankélévitch in seinem musikphilosophischen Meisterwerk auf den Grund geht. Erstmals 1961 in Frankreich erschienen, ist es nun endlich in deutscher Übersetzung zu entdecken.

In der Musik gibt es für Jankélévitch eine doppelte Komplikation, die metaphysische und moralische Probleme bewirkt: Musik ist zugleich ausdrucksvoll und ausdruckslos, tiefgründig und oberflächlich, sie hat einen Sinn und doch auch keinen. Wie das Leben wird sie in die Zukunft gelebt beziehungsweise gehört, aber in die Vergangenheit hinein verstanden. Jede neue Erfahrung, jeder neue Ton kann das Vorherige in seiner Bedeutung verändern. Mit einer Reflexion über Musik und Stille endet dieses hochpoetische Buch, das heute als die bedeutendste musikphilosophische Schrift französischer Sprache des 20. Jahrhunderts gilt und unter anderem Emmanuel Levinas und Roland Barthes beeinflusst hat.
Im Original erschienen unter dem Titel La musique el l'Ineffable (Editions du Seuil).

Aus dem Buch

»Eine Vokalise ist kein Grund, ein Duft ist kein Argument.«

Pressestimmen

»Die Musik und das Unaussprechliche ist kühn, auch ein wenig bizarr, dabei überaus ideenreich ausgeführt.«

Gisela von Wysocki, DIE ZEIT

»Jankélévitch schreibt mit großer Begeisterung – und zugleich mit einer gedanklichen Schärfe und Brillanz, die den Leser staunen macht ... ein tiefsinniges, berührendes, nachdenklich machendes Buch.«

Christoph Vratz, WDR

»Jankélévitchs Buch Die Musik und das Unaussprechliche regt an, provoziert, verstört und vergnügt ... ein tiefsinniges, berührendes, nachdenklich machendes Buch. ... Gleiches gilt für das fundierte Nachwort von Andreas Vejvar.«

Christoph Vratz, neue musik zeitung März 2017

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