»Durchsetzt von ebenso klugen wie eigenwilligen Reflexionen hat sie einen Roman vorgelegt, der einem Atemanhalten vor dem Ausbruch der Katastrophe gleicht...ein Buch, das mit großer epischer Gelassenheit von dem Wunsch nach Verlebendigung erzählt, und dabei auf die zersetzende Macht unbewältigter Vergangenheit stößt.«
Peter Henning, WDR3
»Mit großer Sensibilität und dampfender Sinnlichkeit erzählt sie, wie eine furchtlose junge Frau durch ihre koketten Spiegelfechtereien und pubertären Schwärmereien in Teufels Küche gerät.«
Martin Halter, Tages-Anzeiger, Zürich
»Ein beeindruckender Galopp auf dem schmalen Grat zwischen Ernst Jünger und Leo Tolstoi (...) Ihre Naturmetaphern sind von animalischer Kraft, ihre Reflexionen so klug wie eigenwillig, und wie sie die schwüle Gewitteratmosphäre am Vorabend des Zweiten Weltkriegs beschwört, zeugt von großer Erzählkunst.«
Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Eine mitreißende Geschichte von den Verwirrspielen des Erwachsenwerdens.«
Ute Baumhackl, Kleine Zeitung, Graz
»Die niederländische Autorin Marente de Moor ... erschafft in ihren Romanen immer eine ganz besondere Atmosphäre. ... Und auch in Die niederländische Jungfrau erzeugen ihre präzisen Beobachtungen und die Unaufgeregtheit, mit der sie die Geschichte bis hin zum dramatischen Finale erzählt, eine nicht nachlasssende Spannung, die früh ahnen läßt, daß hier niemand als Gewinner vom Platz gehen wird. ... Die niederländische Jungfrau ist kein Kriegs- und kein Mantel-und-Degen-Roman, sondern ein Entwicklungsroman, der sehr feinsinnig die Reibungen untersucht, die zwischen gegensätzlichen Kräften entstehen.«
Karin Wieprecht, Lesart 18.Jg. Heft 04/2011
»Mit Marente de Moor hat die niederländische Literatur eine sehr originelle Autorin gewonnen, mit scheinbar unerschöpflicher Phantasie, die hoffentlich noch viele Romane schreiben wird, ebenso mitreißend wie dieser.«
Trouw
»Ein sinnlicher und praller Roman von Tolstoischem Zuschnitt.«
De Telegraaf
»Die niederländische Jungfrau ist eine entwaffnende, meisterhaft geschriebene Geschichte, sprühend und überschäumend, die auf jeder Seite vom Reichtum unserer Sprache zeugt.«
Limburgs Dagblad