Ulrich Menzel
Die Ordnung der Welt

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D: 49,95 €
A: 51,30 €
CH: 66,90 sFr

Erschienen: 09.05.2015
Leinen, 1229 Seiten
ISBN: 978-3-518-42372-1

SZ/NDR-Bestenliste Sachbuch

 

Ein Standardwerk über die Vergangenheit und Zukunft unseres Globus

Die Ordnung der Welt ist eines der großen Probleme, mit denen die Staaten konfrontiert werden. Wer sorgt für Ordnung in der »Anarchie der Staatenwelt«, wenn als Folge von Globalisierung die Beziehungen zwischen den Staaten immer dichter werden und der Bedarf nach internationaler Ordnung wächst? Der Weltstaat ist eine ferne Utopie. Die freiwillige Kooperation der Staaten durch Verträge, die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen und die Normen des Völkerrechts stößt immer wieder an Grenzen, wenn wichtige Interessen betroffen sind.

Anhand der vergleichenden Analyse großer Mächte – von China der Song-Zeit bis zu den USA heute – formuliert Ulrich Menzel eine Theorie der internationalen Ordnung und leistet so einen maßgeblichen Beitrag zur aktuellen Hegemonie- und Imperiumsdebatte, die nach dem Ende des Kalten Krieges neuen Auftrieb erhalten hat. Zugleich liefert er eine Interpretation des Kalten Krieges als eines Konflikts zwischen amerikanischer Hegemonie und sowjetischem Imperium und der neuen Konstellation zu Beginn des 21. Jahrhunderts, die durch den globalen Ausscheidungskampf der absteigenden Hegemonialmacht USA und des neuen hegemonialen Herausforderers China geprägt ist.

Pressestimmen

»Menzel hat ein großes Buch geschrieben ... im deutschsprachigen Raum wird es lange dauern, bis eine Studie zur Weltgeschichte und ihren Ordnungsformen wieder an diese Arbeit heranreicht.«

Herfried Münkler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

» … sein Buch stellt zweifellos ein empfehlenswertes Grundlagenwerk dar, mit dem sich die Abfolge zunehmend globaler werdender Machtsysteme ausgiebig studieren lässt.«

Martin Hubert, Deutschlandfunk

»Ulrich Menzels Monumentalwerk über Aufstieg und Fall großer Mächte in der Weltgeschichte mitsamt seinem Ausblick in die nähere Zukunft schärft den Sinn des Lesers für die Frage, welche Bedeutung Imperien oder Hegemonien für die Statik der Weltgemeinschaft haben ... «

Südwest Presse, Ulm

»Jenseits aller normativen Ansprüche ist das Buch eine faszinierende globalgeschichtliche Betrachtung transnationaler Beziehungen.«

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Damals, Das Magazin für Geschichte 11/2015

Kommentare

Ein interessantes und lesenwertes Buch, das sehr gut und lesbar geschrieben ist. Das Buch erteilt der eurozentrierten Sicht der Geschichte eine Absage und verweist auf die imperiale und militärische Leistungskraft anderer Kulturen und Völker.
Das Wissen um die Welt und der Kontakt zwischen den verschiedenen Kulturen zu anderen Zeiten wird beeindruckend beschrieben.
Kernpunkt des Buches ist die Unterscheidung zwischen Hegemonie und Imperium. Daneben wird gegeigt, dass bisher jede führende Macht an das Ende ihrer Herrschaftsphase kam. Das kennt man schon von anderen Autoren, aber der Erzählstil und die Aufbereitung ist hier wesentlich frischer.
Reiner Girstl, 17.10.2016

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