Ida Fink
Die Reise

Aus dem Polnischen von Klaus Staemmler. Mit einem Nachwort von Monika Maron
Die Reise
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D: 22,90 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 24.01.2011
Gebunden, 238 Seiten
ISBN: 978-3-633-54251-2

Inhalt

Herbst 1942 in Polen: Zuerst nennen sie sich Katarzyna und Elzbieta, die beiden ungleichen Schwestern, junge polnische Jüdinnen, die die Flucht aus dem Ghetto als ihre letzte Überlebenschance erkennen. Unter falschen Namen melden sie sich als Polinnen zur Zwangsarbeit ins Feindesland nach Deutschland. Es ist der Anfang einer sich fortsetzenden Flucht vor Verleumdung, Verhaftung, Tod. Wie lernt man lügen im Augenblick einer drohenden Entlarvung, wie wird man schlau, wie verwandelt man sich in jemanden, der man nicht ist, und verbirgt das wahre Selbst? Beschrieben wird die Odyssee der beiden Schwestern als eine Reise durch alle Bezirke menschlichen Fühlens, Bangens und Hoffens, eine Reise, deren Ziel es zu verfehlen galt: Auschwitz.

Pressestimmen

»Ida Finks Reise ist ein Horrortrip, ein Höllenritt, ein Balanceakt am Rande des Abgrunds. Und doch gelingt es der Erzählerin, uns diese ›Reise‹ in einer Sprache und einer Bilderdichte vor Augen zu stellen, dass man bestürzt und bezaubert zugleich zurückbleibt.«

Dorothee Schmitz-Köster, Nordwestradio / radio bremen

»Ida Finks Buch Die Reise ist ein ergreifendes Zeugnis aus der Zeit des Faschismus und des Völkermords, das auch viel über den Alltag von Polen und Deutschen erzählt. In zumeist leisen Tönen schildert die heute 90-Jährige, wie sie mit ihrer jüngeren Schwester der deutschen Vernichtungsmaschinerie entkam. Der Prozess des Erinnerns wird dabei stets mit thematisiert, ohne dass die Autorin Gefahr läuft, sich in Betroffenheitsprosa zu verlieren.«

Frank Quilitzsch, Thüringische Landeszeitung

»Dieses Buch ist ein einzigartiges Dokument, und mehr als das, es ist ein pathosfreies, verdichtetes und in seiner Intensität vibrierendes literarisches Werk.«

Sabine Peters, Basler Zeitung

»Wunderbare, berührende, erschreckende, aufrüttelnde und starke Prosa.«

Bücher März/April 2011

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