Uwe Tellkamp
Die Schwebebahn - Dresdner Erkundungen

Die Schwebebahn
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D: 19,90 €
A: 20,50 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 15.11.2010
Gebunden, 167 Seiten
ISBN: 978-3-458-17489-9

Inhalt

Nach dem grandiosen Erfolg seines Bestsellers Der Turm führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise erwartet uns eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen. Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu, besuchen den Jungen, dem in einem Johannstädter Plattenbau eine Tube Schuhcreme zum Gleichnis für den Traum vom Meer wurde. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit. In der Bunten Republik Neustadt lebt Q., die Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Zwergpudel Caligula, der die Dame mit Hut Gassi führt, gelangt nur bis zum linken Vorderreifen des Autos vom Koch.
Die Schwebebahn wird zum Bild des Lebens in seiner sinnlichen Vielfalt, poetisch, humorbegabt. Mit den Aufzeichnungen eines Rüsselkäfers.

Pressestimmen

»Aber was immer dieses Buch erzählt, es ist vor allem der Versuch des Autors, die Stadt seiner Herkunft, die Stadt, die er liebt, mit aller Kraft, die ihm zu Gebote steht (und das ist nicht wenig), in den eigenen Individualstil zu bannen.«

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung

»… hin und her schlängeln sich die Stadt-Beschreibungen, Figurenporträts und Erinnerungen, manchmal luzide, manchmal lyrisch mäandernd. Man muss sich Zeit nehmen, diese Erkundungen sind kein Reisebuch, kein Stadtführer, sondern Literatur, die bis in den Titel reicht.«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Hat man sich aber erst wieder an Tellkamps verschachtelten, assoziativen Erzählstil gewöhnt, ist dieser virtuos komponierte, mit vielen Fotos versehene Band ein Gewinn. Nicht nur für Dresden-Liebhaber.«

Ulrike Frick, Münchner Merkur

»Mit dem liebevollen Blick für Kleinigkeiten schildert Tellkamp das Dresden seiner Kindheit und die skurillen Gestalten, die darin wohnen.«

Welf Grombacher, Fränkische Landeszeitung

»Tellkamps Dresden ist ein lebender Organismus, in den sich eintauchen und immer Neues, Staunenswertes finden lässt. … Das ist anspruchsvolle, große Literatur.«

Gudrun Boch, Radio Bremen

»Man könnte den Verdacht haben, Uwe Tellkamp habe nun das Skizzenbuch zu seinem Roman Der Turm veröffentlicht. Die Schwebebahn ist aber ganz sicher kein Roman, wie es Der Turm war. Das Buch ist auch kein Bildband, dazu ist der Text zu dominant. Ein Reiseführer könnte es sein, aber nicht, um Dresden touristisch zu durchstreifen. Eher, um mit dem Autor Uwe Tellkamp durch die Zeit zu reisen, durch Erinnernungen, Gedanken.«

Vorarlberger Nachrichten

»Ein Dresden-Mosaik, dicht erzählt, aus lauter oft ulkigen, kuriosen Nebensächlichkeiten zusammengesetzt, ein sprachliches Meisterwerk.«

Hans-Joachim Müller, Butzbacher Zeitung

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