Branko Milanovic
Die ungleiche Welt - Migration, das Eine Prozent und die Zukunft der Mittelschicht

Aus dem Englischen von Stephan Gebauer
Leseprobe » Bestellen »


D: 25,00 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 10.10.2016
Gebunden, 312 Seiten
ISBN: 978-3-518-42562-6
Auch als eBook erhältlich

SZ/NDR-Bestenliste Sachbuch

Inhalt

1760000000000 US-Dollar. In Worten: einskommasiebensechs Billionen. Auf diese Summe schätzte Oxfam kürzlich das Vermögen der 62 wohlhabendsten Menschen der Welt. Ein paar Dutzend Milliardäre verfügen über so viel Geld wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – oder wie 3600000000 Menschen.

Von Barack Obama bis zu Thomas Piketty, die führenden Köpfe unserer Zeit sind sich einig: Ungleichheit ist eines der drängendsten Probleme der Gegenwart. Anhand neuer, haushaltsbasierter Daten zu Einkommen und Vermögen untersucht Branko Milanovic die Ursachen und Folgen differenzierter als alle anderen Forscher vor ihm. Er zeigt, dass zwar der Abstand zwischen armen und reichen Staaten geringer geworden ist, das Gefälle innerhalb einzelner Nationen jedoch dramatisch zugenommen hat.

Armut und Perspektivlosigkeit sind treibende Kräfte für internationale Migrationsbewegungen. Noch immer ist das Geburtsland eines Kindes der entscheidende Faktor für die Höhe seines zukünftigen Einkommens. Milanovic analysiert den Zusammenhang zwischen Ungleichheit und Migration – und plädiert für ein radikal liberales Einwanderungsrecht. Ein aktuelles, ein engagiertes Buch, das die Art und Weise, wie wir über unsere ungleiche Welt denken, verändern wird.

Im Original erschienen unter dem Titel Global Inequality. A New Approach for the Age of Globalization (Harvard University Press).

Pressestimmen

»Milanovićs Darstellung, wie sich die globale Verteilung der Einkommen seit Ende der 1980er Jahre entwickelt hat, ist nicht in allen Punkten neu, aber brillant.«

Bernhard Emunds, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der frühere Ökonom der Weltbank Branko Milanović hat in seiner Studie Die ungleiche Welt … eindrucksvoll dokumentiert, dass es die Arbeiterschaft und die unteren Mittelschichten … sind, die durch die Globalisierung an Wohlstand und Sicherheit eingebüßt haben.«

Sighard Neckel, Süddeutsche Zeitung

»Das Buch liefert einen guten Überblick über innergesellschaftliche und interkontinentale soziale Ungleichheit, gemessen an Einkommen und Vermögen und mit Daten und Schaubildern belegt. Soziale Verwerfungen und Probleme werden kühl und schonungslos aufgezeigt und abgewogen.«

Georg Auernheimer, socialnet.de

»Wann zuletzt waren die Wirtschaftswissenschaften inspirierender?«

Dieter Schnaas, Wirtschaftswoche

»Milanovic ist ein moderner Aufklärer: Er formuliert Alternativen, die sich jenseits neoliberaler Hyperglobalisierung und Renationalisierung bewegen.«

Oliver Nachtwey, der Freitag

» ... eine spannende Geschichte über den Zusammenhang zwischen der Globalisierung der Weltwirtschaft und der Einkommensentwicklung.«

Wilfried Altzinger, Falter 03/17

»So unaufgeregt, wie es einem großen historischen Ansatz entspricht, und so pragmatisch, wie es einem Ökonomen mit reicher praktischer Erfahrung geziemt. Sachlich, frisch, inspirierend. Wenn Lesebefehle nicht grober Unfug wären, dies wäre einer.«

changex.de

»Dieses Buch bietet viel für Wirtschaftswissenschaftler wie für das allgemeine gebildete Sachbuchpublikum. Es kommt ohne klassenkämpferischen Pathos daher und legt nahe, dass eine nachhaltigere, gerechtere und offenere Ökonomie selbst im Kapitalismus von Interesse wäre.«

Claus Leggewie, Kulturaustausch 1/2017

Nachrichten

Kommentare

»Absolute Pflichtlektüre.«
Thomas Piketty, 31.05.2016

Kommentieren